Unihockey
«Ich habe es seither nie bereut»: Dominic Gabriel hat sich beim Unihockey schon früh für den Platz im Tor entschieden

Der 27-Jährige begann schon früh bei GC Unihockey zu spielen. Inzwischen steht er bei der ersten Mannschaft von Unihockey Limmattal im Goal und schätzt das familiäre Umfeld im Team.

Carmen Frei
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Seit 2017 hütet Dominic Gabriel bei Unihockey Limmattal das Goal.
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Mit der ersten Mannschaft spielt er in der 1. Liga Unihockey. Im Team schätzt er die familiäre Atmosphäre.
Schon mit sieben Jahren begann er, Unihockey zu spielen.
Bei Unihockey Limmattal kannte er schon vor seinem Wechsel viele Spieler von früher – für ihn war das einer der Hauptgründe, sich dem Team anzuschliessen.

Seit 2017 hütet Dominic Gabriel bei Unihockey Limmattal das Goal.

zvg

Mit sieben Jahren hat Dominic Gabriel seine Begeisterung für Unihockey entdeckt. Gleich bei einer der ersten Proben meldete er sich als Goalie. «Ich habe es seither nie bereut», sagt der 27-Jährige. Natürlich habe er manchmal gelitten im Goal. «Aber ich würde wieder Goalie werden. Man kann dem Team so viel geben und die anderen Spieler mit der Leistung stark unterstützen.»

Seine Unihockeylaufbahn startet Dominic Gabriel bei GC bei den E-Junioren. Er durchlief alle Stufen bis zur höchsten Liga, der Nationalliga A. Gut in Erinnerung blieb ihm vor allem der 4. April 2015, als er mit der U21 von GC Schweizer Meister wurde. «Das war eines der Spiele, die ich nie mehr vergessen werde», sagt er.

«Das Datum habe ich mir auch auf die rechte Wade tätowieren lassen.»

Auch in der folgenden Saison konnte Gabriel mit der Mannschaft von GC Schweizer Meister werden. Allerdings wurde der Sport für ihn zu zeitintensiv. «Ich begann an der Fachhochschule in Rapperswil zu studieren und zusammen wurde es zu viel», sagt der gelernte Informatiker. Nach einer Zwischenstation bei Jump Dübendorf wechselte er 2017 zu Unihockey Limmattal und freute sich über viele Wiedersehen. «Es waren viele dabei, die ich schon von GC her kannte», sagt Gabriel. «Aber auch aus der U21, mit der wir Schweizer Meister wurden.»

Der grösste Erfolg war für ihn die Saison 2017/2018. Unihockey Limmattal wurde 1.-Liga-Meister und konnte an den Aufstiegsspielen in die Nationalliga B teilnehmen. «In der Finalserie und in den Aufstiegsspielen habe ich die bisher besten Spiele meiner Karriere gespielt», sagt er. Aufgestiegen sind sie zwar nicht, sonst habe aber in dieser Saison alles gestimmt.

Die Trainings sind aktuell nicht dasselbe

Im Moment fehlen ihm aber die Trainings. Die letzte Saison musste wegen Corona abgebrochen werden. «Ab und zu gehen wir zusammen joggen», erklärt Gabriel. Aber das sei nicht dasselbe.

«Es ist nicht wie beim Unihockey, wo ich etwas mache, das ich wirklich liebe.»

Für die kommende Saison stehe noch vieles in den Sternen.

Aktuell schreibt Gabriel an der Abschlussarbeit für sein Informatik-Studium. «Danach werde ich zuerst einmal freinehmen», sagt er. Studium, Arbeit und Sport gingen aber gut aneinander vorbei. «Ich brauche zum Glück nur wenig Schlaf», sagt Gabriel.

Er hofft auf Nachwuchsspieler und interessiert sich für Coaching

Aktiv ist er sowieso gerne. «Ruhig sitzen war noch nie meine Stärke», meint er. Auch in Zukunft will er dem Unihockey darum treu bleiben. «Ich werde so lange weiterspielen, wie ich mich wohlfühle», sagt er. «Es stimmt so für mich mit dem familiären Umfeld bei Unihockey Limmattal. Es ist ein cooles Team.» Er hofft in Zukunft auch auf viel Nachwuchsspieler bei Unihockey Limmattal. «Im Limmattal verteilen sich die Jungen auf viele verschiedene Vereine, darum ist das manchmal schwierig.»

Für die Zukunft kann sich der Höngger auch vorstellen, als Coach zu arbeiten. «Wir haben auch einmal zu fünft eine Saison geleitet bei Unihockey Limmattal, als wir keinen Trainer hatten», sagt Gabriel. «Das war eine super Erfahrung.»

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