Kochsendung
Der Schlieremer ETH-Student gibt Vollgas: So kocht sich Yannick Bormuth in die siebte Runde von «Masterchef Schweiz»

Der Schlieremer Yannick Bormuth kocht in der sechsten Folge von «Masterchef Schweiz» verschiedene Streetfoods von Steamed Buns bis zum Hotdog. Und kämpft sich so in die nächste Runde.

Celia Büchi
Drucken
Mit höchster Konzentration bereitet der Schlieremer Yannick Bormuth in der ersten Challenge des Abends Steamed Buns mit drei verschiedenen Füllungen zu.

Mit höchster Konzentration bereitet der Schlieremer Yannick Bormuth in der ersten Challenge des Abends Steamed Buns mit drei verschiedenen Füllungen zu.

zvg

Es wird eng bei «Masterchef Schweiz». In der sechsten Folge der Kochsendung, die am Montagabend auf 3+ ausgestrahlt wurde, müssen die Hobbyköchinnen und Hobbyköche hohem Zeitdruck standhalten. Denn das Thema des Abends ist Streetfood und der muss zackig auf den Teller kommen.

Der Schlieremer Yannick Bormuth kämpft sich durch drei Challenges, bis er die Jury von seinem Potenzial zum Masterchef überzeugen kann. Nächste Woche hat er die Chance, dem Titel noch einen Schritt näher zu kommen.

Hier steht sie wieder

Als die sechs verbliebenen von ursprünglich 20 Hobbyköchinnen und Hobbyköche zur sechsten Folge von «Masterchef Schweiz» antreten, erwartet sie gleich zu Beginn der Sendung eine Überraschung. Die Überraschung heisst Sinthuya Loganathan. Sie musste die Kochsendung in der fünften Folge zusammen mit Mark Christen verlassen. Doch die beiden erhielten mit einer Comeback-Challenge eine zweite Chance bei «Masterchef Schweiz». Loganathan gewann und fand so ihren Weg zurück in die Fernsehküche.

Einfach mal ausprobieren

Die nun Top 7 statt Top 6 werden in der ersten Challenge des Abends mit asiatischem Streetfood auf die Probe gestellt. Sie sollen sogenannte Steamed Buns, gedämpfte Brötchen, mit Füllung zubereiten. Yannick Bormuth, der ETH-Student aus Schlieren, nimmt sich in den 45 Minuten, die zur Verfügung stehen, gleich drei verschiedene Füllungen vor: eine mit Fleisch, eine mit Fisch und eine mit Gemüse. «Zubereitet habe ich noch keine dieser Varianten. Deshalb habe ich schon ziemlich Respekt», sagt er. Umso überraschter ist Bormuth über die positive Kritik der Jury. Sie lobt seinen Teig als den besten und auch die drei Füllungen schmecken ihr.

Sinthuya Loganathan gewann die Comeback-Challenge gegen Mark Christen und fand so ihren Weg zurück in die Fernsehküche von «Masterchef Schweiz».
5 Bilder
Für die anderen Kandidatinnen und Kandidaten ist die Rückkehr von Sinthuya Loganathan überraschend.
In der ersten Challenge des Abends müssen die Hobbyköchinnen und Hobbyköche gedämpfte Brötchen, sogenannte Steamed Buns, zubereiten. Yannick Bormuth dämpft den Teig im Körbchen.
So sehen die Steamed Buns von Yannick Bormuth mit drei verschiedenen Füllungen aus.
Yannick Bormuth und Chris Nilson kommen nach der ersten Challenge ins Rennen um die direkte Qualifikation für die nächste Runde. Dieses Rennen gewinnt dann allerdings Chris Nilson.

Sinthuya Loganathan gewann die Comeback-Challenge gegen Mark Christen und fand so ihren Weg zurück in die Fernsehküche von «Masterchef Schweiz».

zvg

Um sich direkt für die nächste Sendung zu qualifizieren, reichen Bormuths Steamed Buns aber knapp nicht. Die direkte Qualifikation sichert sich Chris Nilson. Er darf den anderen nun ganz entspannt beim Kochen zusehen.

Zu zweit am Streetfood-Festival

Für Bormuth und fünf Konkurrentinnen und Konkurrenten geht es weniger entspannt weiter mit der nächsten Aufgabe. In selbst gewählten Zweierteams haben sie 30 Minuten Zeit, drei verschiedene typische Streetfood-Gerichte auf den Teller zu bringen. Die zwei besseren Teams sichern sich einen Platz in der nächsten Sendung. «Und das Team, das sich nicht saven konnte, kocht in der Elimination-Challenge gegeneinander», kündigt Jurorin Zoe Torinesi an.

Yannick Bormuth schliesst sich mit Gioele Bello zusammen und hofft, von dessen Lockerheit beim Kochen zu profitieren. Um keine wertvollen Minuten zu verschwenden, entscheiden sich die beiden schnell für einen gesunden Salat, ein Sandwich und einen Hotdog. «Wir haben uns vom Streetfood-Festival in Zürich inspirieren lassen», sagt Bello. «Die Idee ist, dass wir zu zweit dahingehen und jeder Lust auf etwas anderes hat. Und damit es etwas gesund bleibt, gibt es noch einen Salat am Schluss.»

Der Geschmack macht keine Freude

Trotz der kurzen Zeit gelingt es Bormuth und Bello, ihre drei Gerichte für die Präsentation schön anzurichten. «Es ist definitiv instagrammable», sagt Jurorin und Foodbloggerin Torinesi. Das Thema Streetfood hätten sie am besten von allen getroffen. Doch das Aussehen ist nicht alles. Von Torinesis Jury-Kollegen kommt harsche Kritik.

«Es sieht besser aus, als es schmeckt»,

sagt Nenad Mlinarevic. «Meine Freude hat mich etwas verlassen nach dem Probieren», so Andreas Caminada.

In diesen drei Teams treten die Hobbyköchinnen und Hobbyköche zur zweiten Challenge des Abends an.
3 Bilder
Gioele Bello und Yannick Bormuth lassen sich für die Challenge vom Streetfood-Festival in Zürich inspirieren. «Die Idee ist, dass wir zu zweit dahingehen und jeder Lust auf etwas anderes hat. Und damit es etwas gesund bleibt, gibt es noch einen Salat am Schluss», sagt Bello.
Sie präsentieren der Jury einen Salat, einen Hotdog und ein Sandwich.

In diesen drei Teams treten die Hobbyköchinnen und Hobbyköche zur zweiten Challenge des Abends an.

zvg

Die zwei Kritiker überstimmen Torinesi. So müssen Bormuth und Bello in der dritten Challenge des Abends als Konkurrenten weiterkochen. «Ich glaube, Gioele ist jemand, da könnte ich mit gutem Gewissen verlieren», sagt Bormuth. «Auf der anderen Seite, es ist eine Challenge und ich versuche mein Bestes zu geben.» Auch Bello nimmt die Challenge an, doch: «Es wird sicher hart, gegen Yannick zu kochen, weil für mich ist er einer der besseren hier.»

Blumenkohlcurry gegen Pad Thai

Um zu entscheiden, wer die Sendung verlassen muss, sollen die beiden ein Gericht ausschliesslich in einer Wok-Pfanne zubereiten. «Die grösste Herausforderung ist es, mit einer Pfanne verschiedene Geschmäcker und Konsistenzen hinzubekommen», sagt Bormuth. Er versucht sich an einem Curry mit Blumenkohl und Gehacktem und sticht damit das Pad Thai von Bello aus. Die Jury vergibt den letzten freien Platz in der nächsten Folge an Bormuth. Diese wird am Montag, 28. März, um 20.15 Uhr auf 3+ ausgestrahlt.

Yannick Bormuth bereitet im Wok ein Blumenkohlcurry mit knusprigem Gehacktem zu.
6 Bilder
So präsentiert er der Jury sein Wok-Gericht.
Gioele Bello gibt der Jury ein Pad Thai zum Probieren.
Die beiden Freunde und Konkurrenten warten nervös auf die Entscheidung der Jury.
Schliesslich müssen sie sich voneinander verabschieden.
Gioele Bello verläst die Sendung.

Yannick Bormuth bereitet im Wok ein Blumenkohlcurry mit knusprigem Gehacktem zu.

zvg