Dietikon
Stadt investiert sechsstelligen Betrag in ein Verkehrskonzept für das Gebiet Silbern

Der Stadtrat von Dietikon sagt den häufigen Staus und ­Bus-Verspätungen im Wirtschaftsgebiet nochmals den Kampf an.

David Egger
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Stau in der Silbern: Für dieses alte Phänomen will die Stadt Dietikon nun neue Lösungen suchen.

Stau in der Silbern: Für dieses alte Phänomen will die Stadt Dietikon nun neue Lösungen suchen.

Krebs Jürg

125000 Franken lässt sich die Stadt Dietikon die Erarbeitung eines lokalen Gesamtverkehrskonzepts für das Gebiet Silbern kosten. Der Stadtrat hat kürzlich einen entsprechenden Kredit genehmigt, wie er in einer Mitteilung schreibt. «Im Gebiet Silbern mit seinen verkehrsintensiven Einrichtungen für Verkauf, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen führt das grosse Verkehrsaufkommen regelmässig zu hohen Verkehrsbelastungen und Rückstau an den Knotenpunkten durch den motorisierten Individualverkehr. In der Folge entstehen auch für den öffentlichen Verkehr Verspätungen», schreibt der Stadtrat.

Von den häufigen Staus in der Silbern können viele Limmattalerinnen und Limmattaler und auch viele auswärtige Pendler ein Lied singen. Die Silbern ist das grösste zusammenhängende Wirtschaftsgebiet im Zürcher Limmattal. Es wird insbesondere durch den Autobahnanschluss Dietikon der A1, die Mutschellen- und die Überlandstrasse sowie durch die Buslinie 309 erschlossen. Viele Vertreter von Politik und Wirtschaft fordern zusätzlich eine eigene ­S-Bahn-Station Silbern.

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