Dietikon
Spass mit Nass: Stadtrat lässt Spielbrunnen auf Rapidplatz prüfen

Kommt die Machbarkeitsprüfung zu einem positiven Ergebnis, spielen die Kinder vom Limmatfeld ab 2023 mit Wasser auf dem Rapidplatz.

David Egger
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Beim Kiesbelag des Dietiker Rapidplatzes staut sich im Sommer jeweils die Hitze. Nun will der Stadtrat für Abkühlung sorgen.

Beim Kiesbelag des Dietiker Rapidplatzes staut sich im Sommer jeweils die Hitze. Nun will der Stadtrat für Abkühlung sorgen.

HCK/ Limmattaler Zeitung

Mit 16 zu 14 Stimmen hatte der Dietiker Gemeinderat an seiner Budgetsitzung im Dezember 2019 den Antrag von Peter Metzinger (FDP) angenommen, 49000 Franken ins Budget 2020 einzustellen für einen einfachen Kinderspielplatz auf dem Rapidplatz im Limmatfeld. In einer Kleinen Anfrage fragte Metzinger nun diesen Frühling nach, was der Stadtrat mit dem damals gesprochenen Geld zu unternehmen plant.

Das Geld wurde bereits ausgegeben – und zwar für den mobilen Pumptrack, den die Stadt diesen Juni eingeweiht hat. Das sagt der Stadtrat in seiner Antwort auf Metzingers Kleine Anfrage. «Der Pumptrack kostete die Stadt rund 50000 Franken, was über den Budgetbetrag für den Kinderspielplatz auf dem Rapidplatz abgerechnet wurde. Vom kantonalen Sportamt erhält die Stadt als Förderbeitrag 10000 Franken, womit sich die Nettokosten auf 41000 Franken belaufen», so der Stadtrat.

Metzinger erachtet das als eine gute Lösung. «Ich freue mich, dass der Stadtrat, das Stadtplanungsamt und das Studio Dietikon mit dem Pumptrack eine sehr gute Lösung gefunden haben. Das zeigen auch die Rückmeldungen aus dem Quartier», sagt Metzinger, der schon bei der Einweihung des Pumptracks im Juni voll des Lobes war: «Die Kinder können spielen und die Eltern können sich unter den Pavillons treffen. Es ist ein Meilenstein für das Quartier und belebt den Platz.»

In seiner Antwort legt der Stadtrat auch dar, wie er überhaupt auf die Idee für einen Pumptrack gekommen ist. Es hat mit dem Holzpavillon zu tun, der im Sommer 2020 auf den Rapidplatz gestellt wurde, um ein bisschen Schatten, neue Sitzgelegenheiten und auch gewisse Spielmöglichkeiten zu gewähren. Nachdem der Holzpavillon aufgestellt wurde, habe sich gezeigt, «dass vielen Kindern das Befahren der Rampe des Pavillons mit Trottinetts besonders gefällt». Da der Kies­belag des Rapidplatzes ansonsten nur schlecht befahrbar sei, sei dann «die Idee entstanden, einen mobilen Pumptrack aufzustellen».

Auch eine Beschattung des Rondells wird abgeklärt

Nun stehen also auf dem Rapidplatz Stühle, der Holzpavillon, der mobile Pumptrack und die Josef-Staub-Plastik «Joy». Damit nicht genug: Der Stadtrat verspricht in der Antwort auf Metzingers Kleine Anfrage, dass nun die Machbarkeitsprüfung für weitere langfristige Massnahmen starte. So soll geklärt werden, ob das Rondell auf der Migros-Seite des Platzes beschattet werden und ob ein Spielbrunnen installiert werden kann. Die beiden Anliegen, sagt der Stadtrat, entsprächen einem Bedürfnis, das mehrmals geäussert worden sei. Hinsichtlich der Beschattung des Rondells wird noch kein Zeitplan genannt, für den Spielbrunnen stellt der Stadtrat aber vorsichtig einen Termin in Aussicht: «Zirka ab 2023» soll der Wasserspielbrunnen bereitstehen – sofern er denn gemäss Machbarkeitsprüfung machbar ist.

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