Dietikon
Die Sponsoren stossen an: Der Countdown fürs Stadtfest läuft

Das Organisationskomitee des Dietiker Stadtfests rechnet mit bis zu 40000 Besuchern

Sibylle Egloff (Text) und David Egger (Fotos)
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Von links nach rechts: der Dietiker Standortförderer Michael Seiler, der Stadtpräsident und Stadtfest-OK-Präsident Otto Müller und der Avenir-Suisse-Direktor Peter Grünenfelder.
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Sponsorenapéro Stadtfest Dietikon 28.05.2018
Natürlich war auch der neu gewählte Dietiker Stadtpräsiden, Roger Bachmann (links) vor Ort, hier zusammen mit alt FDP-Ortsparteipräsident Werner Hogg.
SIe und ihre Kollegen sorgen für Sicherheit am Stadtfest: Sandra Boos und René Leuenberger von der Outsec AG.
Diego Rizzo (links) vom Presentingpartner Raiffeisen an der Limmat und Thomas Uebersax von der Zürcher Kantonalbank.
Ihre Firmen sind in der Silbern zuhause: Robert Plichta von der Lyreco, Pascal Weber von Chicorée, Gökhan Tüzün von der Lyreca und Martin Richard Chicorée.
Peter Rauch (links) und Thomas Schneider von der SWR Infra AG.
Peter Hüsser und Jasmin Schmidli vom Ärztezentrum Limmatfeld.
Claudia Weber (links), im OK zuständig für Administratives und VIPs, zusammen mit Jasmin Peterhans von der Firma Rapid.
Anstossen auf das bevorstehende Stadtfest: Lukas Zumsteg von der Rapid und Jan Pfenninger von Planzer.
Von links nach rechts: der Dietiker Stadtrat Roger Brunner, Fabian Hauser, im OK für Bau und Infrastruktur zuständig, und Werner von Holzen, Leiter Gas- und Wasserversorgung der Stadt Dietikon und Stefan Schmucki, im OK für die Gastronomie zuständig.
Die Limmattaler Zeitung ist Medienpartnerin des Dietiker Stadtfests. Im Bild: Pascal Hendriksen (links) und Thomas Pfann.

Von links nach rechts: der Dietiker Standortförderer Michael Seiler, der Stadtpräsident und Stadtfest-OK-Präsident Otto Müller und der Avenir-Suisse-Direktor Peter Grünenfelder.

az Limmattaler Zeitung / David Egger

Die Vorfreude aufs Dietiker Stadtfest war am Montagabend im Garten des Restaurants Krone deutlich zu spüren. Sponsoren und Mitglieder des Organisationskomitees (OK) stiessen auf die bevorstehende Mega-Sause an. Das Stadtfest-OK hatte zum Umtrunk geladen, um sich bei den Sponsoren zu bedanken. Beim Weisswein blieb es aber nicht: Die Geldgeber erfuhren auch Neues zum Stadtfestprogramm. Überdies hielt Peter Grünenfelder, Direktor des Think-Thanks Avenir Suisse, ein Plädoyer dafür, dass die Schweiz ihre Reformblockaden überwindet.

«Noch 95 Tage bis zum Stadtfest», läutete Stadt- und OK-Präsident Otto Müller (FDP) den Countdown ein und sorgte damit für Vorfreude. Und für Nervosität. «Mir ist gerade noch etwas wärmer geworden, als ich die Zahl gehört habe», sagte etwa Michael Seiler, Leiter Standortförderung der Stadt und Projektleiter des Stadtfests. Die Nervosität kommt nicht von ungefähr: Die Stadt erwartet 30 000 bis 40 000 Besucher am dreitägigen Grossanlass. Für dessen Organisation wurde der Verein «Dietikon bewegt» gegründet. Dieser hat zwölf OK-Mitglieder.

Besucher bewegen

Der Vereinsname ist Programm. «Zum einen bewegt uns Dietikon emotional. Wir leben hier oder wir sind in der Stadt aufgewachsen. Zum anderen ist Dietikon extrem dynamisch, geprägt vom Verkehr und von der Industrie», sagte Michael Seiler. Auch die Stadtfestbesucher sollen zur Bewegung angeregt werden. Eine Bühne wird auf dem Kirch- und eine auf dem Rapidplatz stehen. «Wir haben darauf geachtet, dass die Musikkonzerte abwechselnd auf den beiden Bühnen stattfinden, damit sich die Besucher zwischen dem Zentrum und dem Limmatfeld hin- und herbewegen müssen», sagte Seiler. Für musikalische Unterhaltung sorgen unter anderem Schlagersängerin Francine Jordi, Reggae-Sänger Dodo und die Disco-Formation Boney M. Ein Jugenddorf und eine Chilbi sollen jüngeres Publikum anlocken. «Zwischen beiden Bühnenplätzen in der Nähe des Bahnhofs stellen wir zudem ein Riesenrad auf», sagte Seiler.

Rund 45 Vereine und Organisationen betreiben Festzelte, Bars und Streetfoodstände. Auch die Wasserversorgung Dietikon ist mit von der Partie. Sie feiert dieses Jahr ihr 125-jähriges Bestehen. Für Interessierte gibt es eine Ausstellung zum Thema Wasser und Infrastruktur. Eintritt zahlen müssen die Besucher für das Stadtfest nicht. «Wer will, unterstützt uns aber mit einem Beitrag von 10 Franken und kauft einen Festbändel», sagte Seiler. Ab Montag sollen sie auf der Stadtverwaltung erhältlich sein.

An der Veranstaltung drehte sich aber nicht alles ums Stadtfest. «Mein letzter Arbeitstag ist am 22. Juni», sagte Otto Müller. Damit reagierte der noch amtierende Stadtpräsident auf die zahlreichen Fragen von Bürgern, ob er denn sein Büro schon geräumt habe.

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