Wie die Rapid-Gruppe, die am Standort Killwangen rund 120 Mitarbeitende beschäftigt und ihren Sitz im Limmatfeld in Dietikon hat, gestern mitteilte, könne sie durch die Übernahme den deutschen Markt künftig mit einem eigenen Vertriebsnetz bearbeiten. Aber nicht nur: Auch die Produktepaletten würden sich gut ergänzen. Während Rapid Markt- und Technologieführer im Bereich der handgeführten Einachsgeräte für Landwirtschaft und Kommunaltechnik ist, hat sich Kommtek auf funkgesteuerte Raupenfahrzeuge zur Landschaftspflege spezialisiert. Der Zukauf würde die Basis für das langfristige Ziel von Rapid schaffen, gesamtheitliche Systeme für handgeführte, funkgesteuerte und künftig auch teilautonome Geräte zu entwickeln und zu vertreiben. Nicht zuletzt erwarte man Synergien durch engere Abstimmung der Produktlinien und der Entwicklungsschwerpunkte sowie im Verkauf, heisst es. Zudem steigere der Zukauf die Attraktivität der Rapid-Gruppe für ausländische Vertriebspartner. Was Kommtek betrifft, erzielte das inhabergeführte Unternehmen mit zwölf Mitarbeitenden im 2018 einen Umsatz von 4,5 Millionen Euro. Das bisherige Management wird die Firma auch nach der Übernahme führen. Die Produkte der Kommtek werden hauptsächlich in Deutschland vertrieben. Zudem bestehen Vertretungen in mehreren Ländern Europas sowie in Asien und Australien. (az)