Technologie

Die neuen 5G-Antennen stossen auf Widerstand aber auch Interesse – jetzt will Geroldswil mehr Einfluss

In der Schweiz stehen mittlerweile fast 2'500 5G-Antennen. (Archivbild)

In der Schweiz stehen mittlerweile fast 2'500 5G-Antennen. (Archivbild)

Baugesuche der Mobilfunkbetreiber schiessen aufgrund der neuen 5G-Technologie wie Pilze aus dem Boden. Das sorgt bei der Bevölkerung für Aufsehen. Nun wollen sie ihre Mobilfunkanlagen umrüsten und neue erstellen.

Darauf reagiert nun der Geroldswiler Gemeinderat. Er hat entschieden, Teil des sogenannten Dialogmodells des kantonalen Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft zu werden. Das Dialogmodell ermöglicht den Gemeinden, aktiv Einfluss zu nehmen auf die zukünftigen Standorte von Mobilfunksendeanlagen.

Eine derartige Einflussnahme ist im ­Rahmen des normalen Bau­bewilligungsverfahrens nicht möglich. Die Mobilfunkbetreiberinnen sind verpflichtet, die Gemeinden, die sich dem Dialogmodell angeschlossen haben, jährlich zu informieren, wie ihre langfristige Netzplanung aussieht.

Zudem müssen sie die Gemeinden möglichst früh über kurzfristige Planungsänderungen informieren. Neue Standorte für Mobilfunksendeanlagen sollen zudem im Dialog mit der jeweiligen Gemeinde erarbeitet werden. 

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