Birmensdorf

Das erste Loch für mehr Platz ist gemacht – im Herbst 21 sollen die Klassenzimmer bezugsbereit sein

Iris Hochschorner, Schulleiterin (v.l.); Denise Brunner, Sekundarschulpflege Infrastruktur; Roman Zbinden, Leiter Hausdienst; Rainer Stotz, Bauherrenvertretung; Isabelle Carson,  Sekundarschulpräsidentin; Brigitte Bernhard, Leiterin Schulverwaltung; Alexa Peter, Schülerin Klasse 3a, Joelle Galamb, Schülerin Klasse 3c; Jara Mahdavi, Architektin; Gianluca Luperi, Schüler Klasse 2c; Hans Fischer, Architekt und Rico Zindel, Bauleiter, beim Spatenstich.

Iris Hochschorner, Schulleiterin (v.l.); Denise Brunner, Sekundarschulpflege Infrastruktur; Roman Zbinden, Leiter Hausdienst; Rainer Stotz, Bauherrenvertretung; Isabelle Carson, Sekundarschulpräsidentin; Brigitte Bernhard, Leiterin Schulverwaltung; Alexa Peter, Schülerin Klasse 3a, Joelle Galamb, Schülerin Klasse 3c; Jara Mahdavi, Architektin; Gianluca Luperi, Schüler Klasse 2c; Hans Fischer, Architekt und Rico Zindel, Bauleiter, beim Spatenstich.

Der Spatenstich für die Erweiterung des Schulhauses Brüelmatt Ost in Birmensdorf ist erfolgt – im Herbst 2021 will die Schule einziehen.

Die ersten Löcher wurden noch mit Spaten gegraben. Doch nun rücken die Bagger an. Gestern fand in Birmensdorf im kleinen Kreis der offizielle Spatenstich für die Erweiterung der Schulanlage Brüelmatt Ost statt. Neben Vertreterinnen und Vertretern des Schülerparlaments waren an der Feier auch die Leitungspersonen der Sekundarschule Birmensdorf-Aesch, die Architekten und die Baukommission zugegen.

Entstehen wird ein dreigeschossiges Gebäude mit insgesamt sechs Klassenzimmern sowie Gruppenräumen. Damit schafft die Sekundarschule dringend benötigten Platz. Den dafür notwendigen Objektkredit von 5,6 Millionen Franken haben die Stimmberechtigten der Oberstufenschulgemeinde Birmensdorf-Aesch letzten September deutlich genehmigt. Ziel ist es nun, dass das neue Gebäude, das eine Erweiterung der Sekundarschulhäuser Brüelmatt 1 und 2 ist, in den Herbstferien 2021 bezogen werden kann.

«Wir wollen Staub aufwirbeln»

In ihrer Rede sprach Sekundarschulpräsidentin Isabelle Carson (FDP) von einem Tag, auf den man sich gefreut habe, auch weil man lange darauf habe warten müssen. «Es ist gut, wenn wir für unsere Schule Visionen haben. Aber es braucht mehr. Wir brauchen eine Strategie», sagte Carson. Nur, auch das reiche noch nicht, denn es werde sich nichts verändern, wenn man keine Ideen habe. Mit der Baustelle werde jetzt aus den Visionen, den Ideen und den Plänen etwas Konkretes.

«Aber Baustellen sind ein Ärgernis. Auf der Strasse verursachen sie Stau, im Dorf machen sie Lärm», sagte Carson weiter. Baustellen würden auch Staub aufwirbeln. Das möge nicht jeder. Es gebe aber Menschen, die es liebten, Staub aufzuwirbeln. Etwa, weil sie etwas verändern und Neues entstehen lassen wollen. «Genau das wollen wir. Neuen Raum schaffen für unsere Jugendlichen», hielt Carson fest. Raum, wo sie sich begegnen und miteinander lernen könnten.

«Wohl nie zuvor war es unseren Schülerinnen und Schülern und uns, die wir mit ihnen arbeiten, bewusster, wie wichtig Begegnung ist», meinte Carson mit Blick auf die aktuelle Situation. Allein zu Hause sein, jeder für sich im Kämmerlein, das gehe auf Dauer nicht. Und niemals zuvor habe man so viel Platz gebraucht, um Zeit miteinander verbringen zu können. Deshalb sagte Carson denn auch und zum Schluss ihrer Rede: «Heute wirbeln wir Staub auf, um neuen Raum zu schaffen, wo unsere Jugend gemeinsam, nicht einsam, an ihrer Zukunft bauen kann.»

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