Gateway Limmattal
CVP und Gateway-Komitee kritisieren SBB-Cargo-Strategie

«Es ist Zeit zum Umdenken», fordern die CVP des Bezirks Dietikon und das Limmattaler Komitee «Gateway: So nicht!». Auslöser ist das Jahresergebnis 2010 der Schweizerischen Bundesbahnen.

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Gateway Limmattal

Gateway Limmattal

Schweiz am Sonntag

Die SBB Cargo weist ein Defizit von 64 Millionen Franken aus, «statt der vom Bund geforderten schwarzen Null», wie CVP und Gateway-Komitee in ihren Pressemitteilungen übereinstimmend schreiben.

Dies verdeutliche einmal mehr, dass SBB Cargo entgegen jahrelanger Behauptungen nicht über ein brauchbares Geschäftsmodell verfüge, so die CVP des Bezirks Dietikon: «Anstatt den Fokus auf Effizienzsteigerung durch kurze Wege zu legen, werden teure unsinnige Fahrten forciert.»

Dies koste nicht nur Geld, so das Komitee «Gateway: So nicht!», es verursache ebenso zusätzlichen Lärm und versperre wichtige Kapazitäten für den Personenverkehr.

Der von den SBB geplante Gateway Limmattal würde diese Problematik weiter verschärfen. «Es ist unverständlich, warum SBB Cargo für die Triage den Rangierbahnhof Limmattal als Standort ausgesucht hat, anstatt diese dort durchzuführen, wo die Güter ankommen, nämlich an den Aussengrenzen», schreibt die CVP in ihrer Mitteilung weiter. (wi)