Birmensdorf/Aesch
Birmensdorfer und Aescher stimmen Totalrevision zu: Feuerwehr-Zweckverband hat jetzt seinen eigenen Haushalt

Die Stimmbevölkerung der Gemeinden Aesch und Birmensdorf hat der Totalrevision der Statuten des Zweckverbands Birmensdorf-Aesch zugestimmt.

Lukas Elser
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Die Feuerwehr Birmensdorf-Aesch bei ihrer Hauptübung im November

Die Feuerwehr Birmensdorf-Aesch bei ihrer Hauptübung im November

Christian Murer

Die Stimmberechtigten der Gemeinden Birmensdorf und Aesch haben der Totalrevision der Statuten des Zweckverbands der Feuerwehr Birmensdorf-Aesch zugestimmt. Am Abstimmungssonntag sagten 2787 Personen Ja zum Geschäft und 168 Nein. Das entspricht einem Ja-Stimmen-Anteil von 94,4 Prozent. Dies bei einer durchschnittlichen Stimmbeteiligung von 58,7 Prozent.

Damit regelt der Zweckverband ab 1. Januar seine Finanzen selbst. Bis anhin hatte er keinen eigenen Verbandshaushalt gehabt. Stattdessen leisteten die Gemeinden Investitionsbeiträge und teilten sich die Betriebskosten untereinander auf.

Diese Praxis musste geändert werden. Denn das am 1. Januar 2018 in Kraft getretene neue Gemeindegesetz schreibt vor, dass jeder Zweckverband über einen eigenen Haushalt verfügt. Und deshalb mussten die Haushalte der Gemeinden und des Zweckverbands entflochten werden.

Finanzkompetenzen werden neu festgelegt

Die Verbandsorgane bleiben derweil dieselben, wie es im beleuchtenden Bericht zur Vorlage heisst. Die Finanzkompetenzen werden neu definiert. Dies auf der Basis der in den letzten Jahren getätigten Ausgaben.

Der Zweckverband hat nun eine eigene Bilanz. Und die Verbandsgemeinden sind am Vermögen und Ergebnis des Zweckverbands beteiligt. Was die Investitionen anbelangt, so können diese über Darlehen der am Verband beteiligten Gemeinden finanziert werden, oder auch über Darlehen von Dritten.