Bezirk Dietikon und Bergdietikon
Mit 74 Prozent Ja-Stimmen: Uitiker Stimmvolk nahm AHV-Reform 21 am deutlichsten an

Bei den meisten eidgenössischen und kantonalen Vorlagen stimmten die Gemeinden des Bezirks Dietikon und Bergdietikon gleich ab wie die Gesamtschweiz. Nur bei der Verrechnungssteuerreform waren sie sich uneinig.

Virginia Kamm
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So hat das Limmattal am Sonntag abgestimmt. Klicken Sie auf die Tabelle, um sie in einem grösseren Format anzusehen.

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LiZ

Von den eidgenössischen Vorlagen sind am Abstimmungssonntag die Massentierhaltungsinitiative sowie die Verrechnungssteuerreform an der Urne gescheitert, während die AHV-Reform 21 angenommen wurde. Die Stimmbürgerinnen und -bürger aus dem Bezirk Dietikon und Bergdietikon stimmten in den meisten Vorlagen gleich wie die Gesamtschweiz ab.

Nur bei der Verrechnungssteuerreform waren sich die Limmattaler Stimmberechtigten nicht einig: Die Gemeinden Aesch, Birmensdorf, Geroldswil, Oetwil, Uitikon, Unterengstringen, Urdorf, Weiningen und Bergdietikon nahmen sie an, Dietikon, Oberengstringen und Schlieren hingegen lehnten sie ab. Am deutlichsten war die Zustimmung mit 71,5 Prozent in Uitikon, am geringsten mit 47,8 Prozent in Schlieren.

Schlieremer waren am kritischsten gegenüber Rentenaltererhöhung

Die Massentierhaltungsinitiative fand nirgendwo im Bezirk Dietikon und Bergdietikon Zustimmung. Den höchsten Ja-Stimmenanteil verzeichnete Schlieren mit 44,1 Prozent, den geringsten Bergdietikon mit 34,3 Prozent.

Den beiden Teilen der AHV-Reform 21 stimmten alle Gemeinden des Bezirks Dietikon und Bergdietikon zu. Am meisten waren die Stimmberechtigten aus Uitikon für die Erhöhung des Frauen-Rentenalters auf 65 Jahre zu haben: Der Ja-Stimmenanteil lag bei 74,4 Prozent. Am kritischsten stand der Vorlage das Schlieremer Stimmvolk mit einer Zustimmung von nur 51,6 Prozent gegenüber.

Aescher sagten am klarsten Ja zum Ressourcenkreislauf

Bei den kantonalen Vorlagen wurde der Gegenvorschlag zur Kreislaufinitiative klar angenommen, die Volksinitiative «Keine Steuergeschenke für Grossaktionärinnen und -aktionäre» abgelehnt. Das gleiche Bild zeigte sich im Bezirk Dietikon.

Alle elf Gemeinden sagten Ja zum Gegenvorschlag zur Kreislaufinitiative. Am deutlichsten war das Ja in Aesch. Ganze 91,6 Prozent betrug dort die Zustimmung. Am geringsten war die Zustimmung mit 83,6 Prozent in Oetwil.

Die Initiative gegen «Steuergeschenke» lehnten alle Gemeinden des Bezirks Dietikon ab. Der Ja-Stimmenanteil war mit 49,8 Prozent in Schlieren am grössten. Am geringsten war die Zustimmung in Uitikon. Dort lag der Ja-Stimmenanteil nur bei 29,6 Prozent.