Dietikon Manuela Krah erblickte im Mai 1965 in Zürich Albisrieden das Licht der Welt. Nach der Schule absolvierte sie eine kaufmännische Lehre in einem Treuhandbüro. Ihre Grundausbildung ist bis heute eine Bereicherung für sie, obwohl ihre grosse Leidenschaft dem Tanzen gehört. Tanzen lernte sie schon während ihrer Kindheit. Zudem machte sie verschiedene Aus- und Weiterbildungen an bekannten Adressen. «Unter anderem war ich beziehungsweise bin ich immer noch Swissdance-Expertin und Lehrerin für Paartanz sowie Tanzlehrerin für Orientalischen Tanz, Kindertanz und Freies Tanzen mit Herz», erklärt die 54-Jährige.

Ausserdem legt Manuela Krah seit Jahren ihre Hände auf schmerzende Körperstellen von Menschen, die sie um Hilfe bitten. Zuerst tat sie das bei sich zu Hause. Als der Ansturm zu gross wurde, mietete sie 2006 in Dietikon Räumlichkeiten. Insgesamt offeriert Manuela Krah in ihrer Praxis «Time Out» an der Urdorferstrasse elf verschiedene Angebote, darunter solche wie Energie- und Heilarbeit, Harmonisierende Rückenmassage, Lichtbahnen-Therapie und Orientalischer Tanz.

Die Zeremonie stammt von den Naturvölkern

Beim Orientalischen Tanz für Kinder und Erwachsene handelt es sich um eine jahrtausendealte Tradition. Durch den Spass am Tanzen in der Gruppe lassen die Beteiligten den Alltagsstress hinter sich und können sich körperlich und seelisch entspannen. Beweglichkeit, Koordination und Fitness werden gefördert. «So beginnt eine sinnliche Reise durch den Körper», sagt die Mutter zweier erwachsener Kinder.

Sie bietet auch eine sogenannte Schwitzhüttenzeremonie an. Diese stammt aus der Tradition der Naturvölker und ist ein spannendes Ritual. Ziel ist die Reinigung von Körper, Geist und Seele. Stille und Dunkelheit bieten Gelegenheit, mehr über sich selbst zu erfahren und sein Innerstes zu erforschen.

Die Schwitzhütte steht in der Nähe vom Dietiker Reppischhof. Sie besteht aus einem stets neu gedeckten Gerüst aus Weiden und Haselruten. In der Mitte ist eine Vertiefung ausgehoben für die heissen Steine, die an der Feuerstelle draussen erhitzt und während der gesamten Zeremonie in der Mitte der Hütte nachgelegt werden. «Wasser wird über die rot glühenden Steine gegossen, um welche sich alle Beteiligten versammeln. Es zischt und dampft. Wärme und Feuchtigkeit lassen ein Gefühl der Geborgenheit entstehen. Die rund vierstündige Zeremonie endet am Feuer draussen, um das sich zum Schluss die ganze Gesellschaft versammelt», erklärt Manuela Krah.

Auch das Fotografieren hat es ihr angetan

Für sie ist der Wald seit ihrer Kindheit eine Quelle von Ruhe und Kraft. Jeden Morgen ist sie aufmerksam in der Natur unterwegs. Dabei fotografiert sie gerne, was sie berührt und erfreut. Versehen mit selbst kreierten Sprüchen entstehen so auch Postkarten, über welche sich die jeweiligen Empfänger in verschiedenen Ländern freuen.

Durch ein Inserat erfuhr Manuela Krah im Januar 1991, dass eine Liegenschaft im Dietiker Blüemliquartier käuflich zu erwerben sei. Zusammen mit ihrem Mann besichtigte sie das 40-jährige Haus und verliebte sich sofort in das unweit vom Honeret- und vom Guggenbühlwald gelegene Haus. Mittlerweile wurde das Haus renoviert und der Garten umgestaltet. Zentral ist der von einem stabilen Sonnenschirm beschattete Sitzplatz. Die Füsse der Gartenbänke hat Manuela Krah eigenhändig geschweisst, unter Mithilfe ihres Sohnes, der bei Jürg Bracher als Kunstschmied arbeitet.