Bezirksgericht Dietikon

Auffahrunfall im Gubrist: Der Verursacher ist mit der Strafe einverstanden

Im Gubrist kam es bei einer Geschwindigkeit von rund 70 Kilometer pro Stunde zum Auffahrunfall.

Nach einem Auffahrunfall belangte die Justiz einen Autofahrer aus der Innerschweiz, der zu wenig aufmerksam war. Zuerst wehrte er sich gegen die Strafe. Doch kurz vor dem Gerichtsprozess zog er seine Einsprache zurück.

Ein Schwyzer Autofahrer, der 2018 in einen Unfall auf Unterengstringer Gebiet im Gubrist-Tunnel involviert war, hat seine Einsprache gegen den gegen ihn gerichteten Strafbefehl des Statthalteramts des Bezirks Dietikon zurückgezogen. Er muss 300 Franken Busse und 330 Franken Gebühren zahlen.

Der heute 25-jährige Schweizer Staatsbürger war am 4. Dezember 2018 gegen 18.20 Uhr auf dem Überholstreifen der A 1 im Gubrist unterwegs. Er fuhr etwa 70 Kilometer pro Stunde. Als der Solothurner Autofahrer vor ihm verkehrsbedingt abbremsen musste, bemerkte er dies zu spät. Er knallte trotz Vollbremsung ins Heck des vor ihm fahrenden Fahrzeugs. An beiden Autos entstand Sachschaden. Aus Sicht des Statthalteramts hat der Schwyzer sich der fahrlässig mangelnden Aufmerksamkeit beziehungsweise des fahrlässigen Nichtbeherrschens des Fahrzeugs schuldig gemacht. Diese Sicht teilt der Autolenker nun offenbar, zumal er die Einsprache gegen den Strafbefehl zurückgezogen hat.

Die Polizeibilder vom Oktober 2019:

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