Oberengstringen

Projekt Gruppenräume im Schulhaus Allmend kommt voran

Das Siegerprojekt von der Schulwiese her gesehen. zvg

Das Siegerprojekt von der Schulwiese her gesehen. zvg

Die Gemeinde Oberengstringen stellt die Projekte für den Erweiterungsbau des Oberstufenschulhauses Allmend vor. Geplant sind nebst Gruppenräumen auch Arbeits- und Aufenthaltsräume.

Bald dürfte auch das letzte Oberengstringer Schulhaus über Gruppenräume verfügen. «Wir sind unserem Ziel einen Schritt näher gekommen», sagte Gemeindepräsident André Bender gestern im Gemeindehaus. Dort wurden die drei anlässlich des Studienwettbewerbes für einen Erweiterungsbau und die Sanierung des Oberstufenschulhauses Allmend eingereichten Projekte vorgestellt. Wenn möglich wolle man der Gemeindeversammlung im November den Projektierungskredit vorlegen. Sofern 2014 der Baukredit genehmigt werde, könne 2015 mit dem Erweiterungsbau begonnen werden.

Sieger des Wettbewerbs

Als Sieger aus dem Wettbewerb ging das Architekturbüro team 4 Architekten ETH/SIA AG, Zürich hervor. Es hat gemäss Beurteilungsgremium die gestellte Aufgabe am besten erfüllt. Deshalb soll dessen Projekt weiterverfolgt werden. Der Auftrag bestand darin, neben Klassenzimmern und Gruppenräumen für den Individualunterricht auch erweiterte Arbeits- und Aufenthaltsräume für die Lehrer und Schüler zu schaffen. Dies ist notwendig, weil das Schulhaus den Anforderungen der heutigen Unterrichtsformen nicht mehr genügt.

Da beim 1970 gebauten Schulhaus zudem Sanierungen an der Gebäudehülle und bei der Haustechnik getätigt werden müssen, sollten künftige Sanierungsmassnahmen mit einer möglichen Erweiterung der Anlage geplant und koordiniert werden. Zudem muss der Altbau mit dem Erweiterungsbau behindertengerecht erschlossen werden.

Anbau mit Terrasse

Das Siegerprojekt sieht einen dreigeschossigen Anbau auf der Westseite Richtung Schrebergärten vor, der über das Treppenhaus mit dem bestehenden Schulhaus verbunden ist. Im Erdgeschoss des Neubaus sollen unter anderem das Schulleiterbüro, ein Aufenthaltsraum für die Schüler, ein Konferenzraum und ein Büro für die Schulsozialarbeit eingerichtet werden. Im ersten Obergeschoss sind drei Klassenzimmer mit je einem Gruppenraum geplant. Im zweiten Obergeschoss sind je zwei Klassenzimmer und Gruppenräume vorgesehen. Zudem ist dort eine teilweise überdachte Terrasse geplant, die als Aussenklassenzimmer genutzt werden könnte.

Ein Lift ist für den Altbau geplant

Auch im bestehenden Gebäude sieht das Siegerprojekt einige Veränderungen vor. So soll im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss ein zentral gelegener, zweigeschossiger Arbeits- und Aufenthaltsraum für die Lehrer geschaffen werden. In den drei Obergeschossen sollen jeweils die mittleren Klassenzimmer in zwei Gruppenräume umfunktioniert werden. Damit auch der Altbau behindertengerecht wird, ist vorgesehen, anstelle der alten WC-Anlagen einen Lift einzubauen.

Die Projekte können bis zum 19. April täglich während der Öffnungszeiten des Gemeindehauses besichtigt werden.

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