Schlieren

Mit der Pischte 52 ist das Ferienparadies eröffnet - kamen bei Besuchern bereits Feriengefühle auf?

Janine Schneebeli geniesst den Schatten am Strand.

Janine Schneebeli geniesst den Schatten am Strand.

Schlieren Palmen, Sandstrand, Liegestühle und eine Wasserrutsche: Die alte Badenerstrasse in Schlieren wurde für rund zwei Wochen in ein Ferienparadies umgewandelt. Vergangenen Freitag wurde die neue Attraktion auf der sogenannten Pischte 52 eröffnet.

Schlieren Palmen, Sandstrand, Liegestühle und eine Wasserrutsche: Die alte Badenerstrasse in Schlieren wurde für rund zwei Wochen in ein Ferienparadies umgewandelt. Vergangenen Freitag wurde die neue Attraktion auf der sogenannten Pischte 52 eröffnet. Die «Limmattaler Zeitung» war am Samstag vor Ort und wollte von Besucherinnen und Besuchern wissen, ob denn das Feriengefühl im Schlieremer Zentrum auch wirklich aufkommt.

«Ich finde es grossartig, dass innerhalb kürzester Zeit so etwas Tolles entstehen konnte», sagte die 37-jährige Jeanine Schneebeli aus Schlieren, die mit ihren beiden Kindern Aleo und Kyra den Samstagnachmittag auf dem Sandstrand verbrachte. Insbesondere schätze sie die Schattenplätze und die Kinderrutsche. Aber: «Auf der Rutsche hat es auch etwas Sand, was dazu führt, dass die Kinder nicht wirklich darauf rutschen.»

Die 81-jährige Rosmarie Acklin geht zwar nicht auf die Wasserrutsche, dafür hat sie sich beim Softeis-Truck eine Erfrischung gegönnt. Als sie von einem der Stühle unter den Sonnenschirmen über den Platz schaut, stoppt ihr Blick bei den drei Birken. Diese wurden eigens für das Feriengefühl auf die alte Badenerstrasse gestellt. «Ich habe das Gefühl, dass die drei Bäume zu wenig Wasser ­erhalten», sagte Acklin, die in der Alterssiedlung Mühlacker wohnt. Die ehemalige Krankenschwester kam per Zufall an der Pischte 52 vorbei. Die Umsetzung der Idee findet sie gelungen. Sie hätte sich allerdings gefreut, wenn sie etwas mehr Menschen angetroffen hätte.

Etwas mehr Stimmung wünschten sich auch Laura und Jean-Daniel Fontana. «Obwohl es Samstagnachmittag ist, sind so wenig Leute hier. Ich bin erstaunt», meinte der 45-Jährige aus Urdorf. Um die Atmosphäre etwas zu lockern, bräuchte es Musik, mehr geöffnete Verpflegungsstände und eine Cocktail-­Bar. Aber Fontana ist sich ­bewusst: «Je mehr Attraktionen und Alkohol hier angeboten werden, desto grösser ist das Ansteckungsrisiko. Corona ­haben wir noch nicht über­wunden.»

Die Angst vor dem Coronavirus ist auch bei der 28-jährigen Veronika Stadler aus Urdorf nicht weg: «Wenn immer möglich, vermeide ich grosse Menschenmassen. Daher kommt es für mich zurzeit nicht in Frage, in eine Badi zu gehen», sagt sie. Zusammen mit ihren zwei Kindern Liana und Lisander und ihrer Mutter Juana Delarosa geniesst sie daher die Ruhe auf der Pischte 52. «Wir haben uns ein Softeis geholt und uns unter die Sonnenschirme auf die Liegestühle gesetzt.»

Überhaupt sind kalte Speisen gefragt. Statt fleischlastiger Menüs bietet darum beispielsweise auch der Brazil-Food-Stand leichte und frische Menüs wie Caprese oder griechischen Salat an.

Das Ferienparadies dauert noch bis zum 23. August. Es gibt mehrere Anlässe. So dürfte während des Open-Air-Kinos am 15. und 22. August mehr los sein als am vergangenen Samstagnachmittag. Das kleine Food­festival ist jeweils von 12 bis 21 Uhr in Betrieb.

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