Verkehr

«Meilenstein beim Ausbau der Nordumfahrung Zürich»: Der Verkehr fliesst jetzt sechsspurig

Gestern wurde die sechsspurige Strecke komplett für den Verkehr freigegeben, wie das Bundesamt für Strassen (Astra) in einer Mitteilung schreibt.

Gestern wurde die sechsspurige Strecke komplett für den Verkehr freigegeben, wie das Bundesamt für Strassen (Astra) in einer Mitteilung schreibt.

Auf der Nordumfahrung ist die Erweiterung der Ausbau der Fahrstreifen zwischen Affoltern und der Verzweigung Nord abgeschlossen.

Der Ausbau Nordumfahrung Zürich auf durchgehend drei Streifen pro Fahrtrichtung kommt weiter voran. Zwischen Zürich Affoltern und der Verzweigung Zürich Nord sind die Bauarbeiten auf der Strecke und an der neuen Überdeckung Katzensee seit Mitte Februar abgeschlossen. Gestern wurde die sechsspurige Strecke nun komplett für den Verkehr freigegeben, wie das Bundesamt für Strassen (Astra) in einer Mitteilung schreibt.

Bis anhin stand den Verkehrsteilnehmenden die neu ausgebaute Strecke nur tagsüber zur Verfügung, während sie in der Nacht noch mit Spursperrungen zu rechnen war. Dies, weil dann Tests der Sicherheitsanlagen durchgeführt werden mussten. Nun steht der gesamte Abschnitt uneingeschränkt zur Verfügung.

Die Hauptarbeiten für den Ausbau der Fahrspuren starteten im Jahr 2016. Während vier Jahren wurde die Strecke zwischen Zürich Affoltern und der Verzweigung Zürich Nord unter laufendem Verkehr ausgebaut. Laut Astra kam es dabei weder zu einer Zunahme von Unfällen noch von Staustunden. Die Bauarbeiten konnten so termingerecht abgeschlossen werden, wie es in der Mitteilung heisst.

Aus Sicht des Astra ist mit der Freigabe des Abschnitts ein erster Meilenstein erreicht. «Die Eröffnung dieses Abschnitts ist ein wichtiger Meilenstein beim Ausbau der Nordumfahrung Zürich», wird Gesamtprojektleiter Ulrich Weidmann in der Mitteilung zitiert.

Voraussichtlich Ende 2025 abgeschlossen

Bis sämtliche Stauprobleme auf der Nordumfahrung gelöst sind, dauert es jedoch noch eine Weile. Denn vorerst müssen die Verkehrsteilnehmenden vor dem Gubristtunnel weiter mit einem Flaschenhals rechnen, da die Spuren kurz vor dem Tunnel von drei auf zwei reduziert werden, so das Astra. Voraussichtlich im Jahr 2022 wird die sich im Bau befindliche dritte Gubrist-Röhre dem Verkehr übergeben. Danach ist die Kapazitätserweiterung auf drei Spuren in Fahrtrichtung Bern erreicht, während die beiden bestehenden zweispurigen Gubrist-Röhren saniert werden. Der Ausbau der Nordumfahrung inklusive des Betriebes aller drei Tunnelröhren ist voraussichtlich Ende 2025 abgeschlossen.

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