Die Stadt kaufte die Sulzer-Giessereihalle 2015 für eine Million Franken vom Bauunternehmen Implenia. Anschliessend suchte sie mittels Ausschreibung ein Nutzungskonzept und eine Trägerschaft dafür. Den Zuschlag erhielt im Oktober 2018 ein Team, gebildet von der Rothen Architektur aus Winterthur und der Basler Denkstatt Sàrl.

Mittlerweile hat das Siegerteam sein Konzept vertieft, wie die Stadt am Freitag mitteilte. Mit dem Abschluss des Mietvertrages werde die Basis gelegt, damit Investoren gefunden und die denkmalgeschützte Halle einer attraktiven Nutzung im öffentlichen Interesse zugeführt werden könne, hiess es.

Der Vertrag mit einer 25-jährigen Laufzeit und der Option auf zwei jeweils 10-jährige Verlängerungen ist laut der Stadt branchenüblich und regelt die zulässige Nutzung, die Vorgaben zur Weiterentwicklung des Nutzungskonzeptes und das Vorgehen bei Umbauten.

Mehrzwecksaal, Foodcourt und Maktplatz

Als zentrales Element ist im Kopfbau der Halle ein Mehrzweck-Saal mit einem Fassungsvermögen von 1200 Personen vorgesehen für Konzerte, Kongresse, Tagungen oder Messen. In der Halle selbst entsteht ein Foodcourt mit mehreren Kleinküchen (Foodcourt).

Der offene Teil der Halle soll als Marktplatz genutzt werden und auch als Treffpunkt für die Quartierbevölkerung dienen. Geplant sind zudem eine Bar, Co-Working-Spaces sowie Kurs- und Seminarräume.

Die Stadt rechnet nicht mit einem Baubeginn für die Umbauten vor dem Herbst 2021. Bis dahin wird die Halle weiterhin als Parkhaus genutzt.