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Zukunftsabsicherung - Lehrstellensuche in Zuchwil

Jana Biedermann
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Schulhaus Zelgi Zuchwil Hier gehen die Schülerinnen und Schüler von Zuchwil in die Oberstufe und werden auf die Berufswelt vorbereitet.
Der Laubengang im Schulhaus Zelgli Durch diese Gänge müssen die Schüler und Schülerinnen gehen, um in die verschiedenen Klassenzimmer zu gelangen.

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Quelle: Google Bilder

Jährlich werden hunderte Lehrstellen in der Schweiz vergeben. Der Bewerbungsprozess kann sehr anstrengend sein und beansprucht viel Zeit. Die Unternehmungen bekommen viele Bewerbungen von Jugendlichen mit unterschiedlichen Charakteren und Leistungen. Daraus suchen sie sich diejenigen aus, von welchen sie überzeugt wurden oder jene, die ihr Interesse weckten.

Doch wie ergeht es den Bewerbern bei diesem Prozess? Wie belastend ist es und welche Erwartungen haben die jungen Leute an ihre zukünftigen Lehrbetriebe?

Schon in der 7. Klasse werden die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe Zuchwil auf die Lehrstellensuche vorbereitet. Mit Hilfe von ihren Lehrern wird ihnen gezeigt wie man eine Bewerbung oder einen Lebenslauf schreibt und wie man sich bei einem Vorstellungsgespräch präsentiert. So wird das Verfassen der Bewerbungsunterlagen sicher in Angriff genommen und die Jugendlichen haben ein gutes Gefühl dabei.

Jedoch ist es nicht leicht sich in diesem jungen Alter für eine Berufsrichtung zu entscheiden. Deswegen werden mit der Schule diverse Ausflüge unternommen, wie zum Beispiel einen Besuch im Berufsinformationszentrum (BIZ) von Solothurn. Manche werden auch durch Familienmitglieder überzeugt und bei Ihrer Entscheidung unterstützt. Um den Jungen und Mädchen einen Einblick zu gewähren und um den gewünschten Beruf näher kennen zu lernen, ist das Schnuppern sicher eine gute Methode.

Trotz guter Vorbereitung sind viele Heranwachsende bei der Lehrstellensuche gestresst. Zu Beginn sei die Motivation deutlich höher als während dem Prozess, wird behauptet. Absagen von Lehrbetrieben zu erhalten, macht schlechte Laune und senkt die Motivation. Andererseits gibt es auch Schüler und Schülerinnen, welche die Suche nach der geeigneten Stelle weniger stressig sehen und keinen grossen Druck erleiden.

Wenn es dann gegen Ende des 9. Schuljahres geht, beginnen sich die Schulabsolventen mehr Gedanken über ihre Erwartungen an die Lehrbetriebe, die Motivation für das kommende Berufsleben und die persönliche Einstellung zu der gesamten Umstellung zu machen. Vielmals sind sie aufgeregt und haben etwas Angst vor den vielen Veränderungen. Zu Gleich sind die meisten auch traurig, weil sie sich von ihrer alten Klasse trennen müssen und in eine neue Umgebung mit neuen Menschen kommen. Natürlich freuen sich die Neulinge der Arbeitswelt auch auf die Berufsausbildung und sind davon überzeugt die richtige Wahl getroffen zu haben!

Verfasst von:
Jana Biedermann, Tuba Karabiyik und Shoheli Rahman
Schülerinnen der KBS Solothurn