Leserbeitrag
Wenn ich nicht mehr selbst entscheiden kann…

Andrea Fischler
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Anlass der Gemeindebibliothek Möhlin zum Thema Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung stösst auf sehr grosses Interesse

Mit einer Patientenverfügung und einem Vorsorgeauftrag bestimme ich selber, was mein Wille in der letzten Lebensphase ist. Wer sich selber entscheidet, verhindert damit, dass andere über dich entscheiden. Mit dieser schriftlichen Willenskundgebung erleichtern sie ihren Angehörigen und dem ärztlichen Behandlungsteam schwierige Entscheidungen in heiklen Momenten fällen zu müssen, nämlich dadurch, dass schriftlich vorliegt, wie im Sinne des Betroffenen zu handeln ist. Auch kann die Vermögensvorsorge oder die Vertretung im

Rechtsverkehr geregelt werden.

Der Vorsorgeauftrag wurde 2013 mit dem neuen Kinder- und Erwachsenenschutzrecht eingeführt. Damit kann man eine oder mehrere Personen beauftragen, im Falle einer Handlungsunfähigkeit für eine optimale Betreuung und Pflege und die Einhaltung einer allfälligen Patientenverfügung besorgt zu sein.

Mit verständlichen und oft auch humorvollen Worten konnten die Referenten Dr. iur.Benno Studer und Dr. Bernhard Keller den über 100 Anwesenden, die letzten Mittwoch der Einladung der Gemeindebibliothek und des Vereins Senioren für Senioren gefolgt waren, diese Themen anschaulich näherbringen.

Beim Apéro in den Räumen der Bibliothek hatte das interessierte Publikum Gelegenheit den beiden Referenten noch persönlich einige Fragen zu stellen. Ein gelungener Anlass einer Zusammenarbeit zwischen Bibliothek und Senioren für Senioren.

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