Leserbeitrag
Weil es mein Herz bewegt

10 Jahre Fasnachtsgottesdienst in Wittnau

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Wittnau feierte am letzten Sonntag mit den Chriesichlöpfern einen Jubiläumsgottesdienst. Mitglieder der Guggenmusik und Pfarreiangehörige berichteten, warum dieser Gottesdienst so wichtig ist.

Wittnau. Mit Pauken und Trompeten, wie in der Bibel im Psalm 150 beschrieben, zogen die Chriesichlöpfer in die bis auf den letzten Platz besetzte St. Martinskirche in Wittnau ein. Zum 10. Mal ohne Unterbruch feierten sie mit der Gemeinde einen Fasnachtsgottesdienst. Für Gemeindeleiter Christoph Küng war es in all den Jahren wichtig, dass nicht einfach nur `Guggen-Musik` in der Kirche gemacht wurde, sondern dass die Musikanten sich auch mit ihren eigenen Gedanken in den Gottesdienst einbrachten. Vielleicht machte es ein Stück weit diese Mischung aus, dass die Feiern nie oberflächlich wirkten.

Eine lustige Zeitungsreporter-Szene diente als Einstieg zum Thema und zur Frage, warum es einen Fasnachtsgottesdienst braucht. Die Antwort von MusikantInnen: „Wenn man sieht, mit welcher Freude die Leute gekommen sind, freut man sich bereits auf das nächste Jahr“, „weil unsere Musik gefällt“ oder „mir ist als Neuling der Gugge soviel vorgeschwärmt worden, da wollte ich einfach dabei sein!“ Mitglieder der Pfarrei äusserten sich: „Ich komme in diesen Gottesdienst, weil es mein Herz bewegt“ und „weil mich diese Form von Gottesdienst, die Menschen, Fasnacht und Kirche verbindet, begeistert!“

Den Gottesdienst mitgefeiert haben auch die Wittapickels. Mit Charme und Schalk sammelten sie die Kollekte für die in Kenia tätige Elsy Amsler Stiftung ein und wünschten den Gottesdienstbesuchern singend viel Humor und Gottes Segen.

Text / Bild: Martha Liechti

Bild: Seit 10 Jahren feiern die Chriesichlöpfer gemeinsam mit den Wittnauern einen Fasnachtsgottesdienst.

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