Leserbeitrag
Vorausschauen, Gefahren sehen - die Kripo bei der BPW Aarau

Katherine Ackermann
Drucken
Teilen

Max Suter Selbstverteidigungsinstruktor und Polizist hat die volle Aufmerksamkeit der anwesenden 24 Frauen auf sicher!

Vorweg konfrontiert er uns mit der spannenden Tatsache: Wenn sich Frauen wehren, dann passiert meist weniger oder nichts. Gleich zu Beginn speichern wir alle: Wir müssen uns wehren! Der Täter sucht ein Opfer und nicht eine starke Frau - und nicht jeder Täter ist ein potentieller Mörder. Deshalb Frauen: Wehrt euch - durch schreien, kratzen, beissen, davon laufen ....

Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es wichtig, dass wir alle wissen, was in unserer unmittelbaren Nähe vor sich geht. Sucht den Kontakt zu Nachbarn und Mitmenschen. Meldet verdächtige Wahrnehmungen - notiert sie auf einem Zettel / im Handy - sprecht Personen an, die sich seltsam verhalten - so wissen diese, dass sie beobachtet wurden. Denn diese Mithilfe der Bevölkerung trägt ganz wesentlich zum Erfolg der Polizei bei.

Vertraut dem eigenen Instinkt, dem Bauchgefühl!

Oft wissen wir, wann etwas "komisch" ist. Z.B: übertriebene Höflichkeit, zu persönliche Fragen, zuviel Aufmerksamkeit. Dann ist es wichtig, Grenzen zu setzen - auf Distanz zu gehen. Aber auch voraus zu denken: Was könnte passieren? Was würde ich tun, wenn jetzt .... Bin ich bereit zu fliehen? Habe ich den Autoschlüssel in der Hand? Kenne ich einen anderen Weg? Ist jemand da, der mich begleiten könnte? So gelingt es die "Schocksekunde" zu minimieren.

Selbstverständlich hoffen wir alle, nie in eine unangenehme Situation zu kommen - und wenn, glimpflich heraus zu finden! Auch Dank den vielen Informationen, die uns Max Suter mitgegeben hat. Danke!

Aktuelle Nachrichten