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Vom Klosterdorf ins Hochmoor

Erwin Gretener
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Bei leicht bewölktem Himmel starteten die 40 Teilnehmer durch eine schneebedeckte Landschaft auf dem alten Pilgerweg in Einsiedeln. Schon bald folgte ein etwas steiler Aufstieg auf den Katzenstrick. Oben angekommen bot sich ein prächtiges Panorama einerseits zurück ins Tal und andererseits ins Hochmoor der Biber. Die neu restaurierte Kapelle Maria-End stammt aus der Zeit, als der Passübergang von Fusspilgern rege benützt wurde. Den folgenden Höhenwanderweg und den Abstieg nach Altmatt bewältigten trotz Schnee und gelegentlichen Eisflächen alle Wanderer mit Bravour. Nochmals war ein kurzer Anstieg vorbei am Militärschiessplatz zu bewältigen, bevor zur Mittagszeit das Restaurant Distel in der 2. Altmatt erreicht wurde. Am Nachmittag wurde das Hochmmor erkundigt. Dieses erstreckt sich über eine Länge von 11 km von Biberbrugg bis Rothenthurm. Dass dieses Bijou nicht in einen Waffenplatz für das Militär umgewandelt wurde, sondern als geschützte Landschaft von nationaler Bedeutung ausgeschieden wurde, darf rückblickend als Glücksfall bezeichnet werden. Der Marsch durch dieses Gebiet bei stahlblauem Himmel und auf vorbildlich gespurten Wanderwegen zum Bahnhof Rothenthurm genossen alle Teilnehmer. Auf der eher unbekannten Strecke via Steinerberg nach Arth-Goldau bot sich noch ein prächtiger Ausblick auf den Lauerzersee und den Talkessel von Schwyz. Von dort erfolgte die Rückfahrt via Zug Zürich nach Killwangen-Spreitenbach. (ka)

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