Leserbeitrag
Swissmilk-Grafikerin besuchte Schule Rüfenach

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Auftakt für die Teilnahme am Swissmilk-Plakatwettbewerb war der Besuch der Luzerner Grafikerin Fabienne Angehrn in den Zeichnungsstunden der 4. bis 6. Klasse der Schule Rüfenach. Das fertige Plakat wird nach Ostern an der Siggenthalerstrasse in Würenlingen zu sehen sein.

Fabienne Angehrn, eine junge Grafikerin mit eigenem Atelier in Luzern, gab den Schülerinnen und Schülern einen spannenden Einblick in die Welt der Werbegrafik. Sie zeigte preisgekrönte Plakate früherer Swissmilk-Wettbewerbe, aber auch ein Plakat, mit dem sie selber einen internationalen Grafikerpreis gewonnen hat.

Das Schwarz-Weiss-Plakat mit zwei Figuren zeigte, dass weniger manchmal mehr ist. Zwei Figuren sind auf wenige Zeichen reduziert, und dennoch ist sichtbar, dass ein Kind übersättigt und das andere unterernährt ist. Die Reduktion aufs Wesentliche ist denn auch ein wichtiger Anspruch ans Gewinnerplakat. Die Aussage soll auf den ersten Blick verständlich sein und gleichzeitig positiv überraschen.

Sympathieträgerin Lovely

Fabienne Angehrn zeigte frühere Werbebilder von Swissmilk. Diese illustrierten, wie erfolgreich die Swissmilk-Werbung ist, denn viele der Sujets bleiben bis heute in bester Erinnerung. Allen voran die Kuh Lovely. Bereits mit ihren ersten Auftritten als stepptanzende oder als Fussball-spielende Kuh eroberte sie die Herzen der Zuschauer. Und das tut sie bis heute mit immer wieder neuen Auftritten, sei es beim Bergsteigen oder Rollbrettfahren.

Den Swissmilk-Plakatwettbewerb für Schulen gibt es seit mehreren Jahren. Im Gegensatz zu früheren Swissmilk-Plakatwettbewerben musste die Kuh Lovely diesmal nicht auf dem Plakat platziert werden. Die diesjährige Thema lautete: „Schweizer Milch. Natürlich gut". Ansonsten waren die Schülerinnen und Schüler frei.

Viele gute Ideen

Die Kinder sammelten in Gruppen Ideen und stellten sie der Klasse vor. Sehr viele schöne und brauchbare Ideen kamen zustande, beispielsweise ein Milchbaum, auf dem Milchprodukte wachsen oder die Kuh Lovely als Frau Holle, die statt Schnee Milch aus einer Wolke schüttelt. Grafikerin Fabienne Angehrn beurteilte die Ideen und gab den Kindern Tipps, welche der Ideen publikumswirksam sind. Denn klare, aussagekräftige, mit wenigen Zeichen verständliche und zugleich originelle Botschaften sind die Ansprüche ans Gewinnerplakat.

Das weisse Wunder der Natur

Mit einer Abstimmung legten die Kinder fest, welche Idee sie umsetzen wollten. Es war die Idee „Milch – das weisse Wunder der Natur“ des Fünftklässlers Niels. Unter dem Slogan sollte einzig ein Glas Milch gezeichnet werden.

Für die Kinder war es eine neue Erfahrung, ein Riesenplakat zu bemalen. Die 5. und 6. Klässler setzten die Idee um und malten den Slogan und ein Riesenglas Milch mit Acrylfarbe aufs Plakat. Am 11. März wurde des Plakat fertig gemalt, anschliessend mit Lack versiegelt. Eine Woche später wurde es von Herrn Thalmann, einem Werbefotografen von Swissmilk, fotografiert. Am Donnerstag, 24. März, wird es von der Allgemeinen Plakatgesellschaft abgeholt und an der Siggenthalter-/Kellenäckerstrasse in Würenlingen aufgestellt.

Voten für Rüfenach

Rund 1500 Kinder und Jugendliche haben am diesjährigen Plakatwettbewerb von Swissmilk teilgenommen. Ihre Plakate werden in der ganzen Schweiz und im Internet zu sehen sein. Eine Jury mit Werbefachleuten wird die Plakate bewerten und die Gewinner am 16. April, am Tag der Milch, bekanntgeben. Diese erhalten Fr. 1000.- für die Klassenkasse. Neben dem Jurypreis wird ein Publikumspreis vergeben. Vom 29. März bis zum 13. April 2016 können die Plakate auf dem Internet bewertet werden. Das Plakat mit den meisten Stimmen erhält den Publikumspreis: Ebenfalls 1000 Franken für die Klassenkasse. Darum, stimmen Sie mit und geben Sie der Schule Rüfenach ihre Stimme! Wir freuen uns!

Cornelia Thürlemann

www.swissmilk.ch/tagdermilch

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