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Sängerreise Werkmeisterchor Baden

Martin Müller
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Sängerreise Werkmeisterchor Baden

Ein heller Morgen ohne Sorgen.... Sängerreise Werkmeisterchor Baden 18.06.2013

Bei schönsten Wetteraussichten starteten frühmorgens 28 Teilnehmer des Werkmeisterchors Baden teils mit ihren Partnerinnen zu der diesjährigen Sängerreise.

Ziel der Reise war der «Wilde Westen von Luzern» oder etwas offizieller gesagt «Die UNESCO Biosphäre Entlebuch». Im Entlebuch stimmt die Landschaft und hier wird Nachhaltigkeit gelebt, will heissen: «Natur und Menschen stehen im Einklang und haben ihren Frieden miteinander»

Vorerst fuhren wir mit unserem Reisebus auf der Autobahn Richtung Oftringen und Dagmersellen, dann aber ging es auf der Landstrasse durch das Luzerner Hinterland vorbei an Nebikon, Willisau, der Kronspanfabrik in Menznau, Wolhusen und unserem ersten Etappenziel dem Dorf Entlebuch entgegen. In Entlebuch besuchten wir die Pfarrkirche «Johannes und Paulus». Mit vier einstudierten Liedern nahmen wir am Gottesdienst teil. Für uns Sänger war es fast etwas Erhabenes in dieser grossen Kirche mit einer so guten Akustik singen zu dürfen. Anschliessend an der von Pfarrer Zemp gehaltenen Messe erzählte uns der Pfarr-Gemeinde-leiter Urs Corradini noch etwas über die Entstehung und dem Bau der Pfarrkirche Entlebuch. So fast nebenbei kam es dann in der Kirche vor einem Seitenaltar noch zu einer ganz unkonventionellen Amtsübergabe. Unser langjähriger Obmann Walter Leutwyler übergab nach 12 Jahre sein Amt dem neuen Obmann Paul Bruderer.

Langsam machte sich der Durst und Hunger bemerkbar und so waren alle froh als es zum «Chlusehof» der Familie Felder-Bruderer ging. Hier wurden wir von der ganzen Familie herzlich begrüsst und willkommen geheissen. Beim anschliessenden Apéro erzählte uns Franz Felder einiges über den Chlusehof und das Entlebuch. Seine Frau Nadja (Tochter von Annemarie u. Paul) war indessen immer wieder um unser leibliches Wohl besorgt. Leider drängte uns bald die Zeit und wir mussten Abschied nehmen, nicht aber ohne einem herzlichen Dankeschön und einigen gesungenen Lieder.

Unser Reise führte uns weiter zur nächsten Etappe dem «Mittagessen auf der Rossweid» ob Sörenberg. Unser Chauffeur Willy Vogelsang musste alle seine Fahrkünste anwenden um auf der doch manchmal etwas schmalen Bergstrasse uns sicher auf die Rossweid zu bringen. Dafür wurden wir aber mit einem guten Mittagessen belohnt, welches unser Dirigent Toni Wolleb dann noch mit uns Sängern mit einigen Liedern abschloss.

Leider drängte uns auch da wieder die Zeit, hatten wir doch die dritte grosse Etappe noch vor uns, die zwei Voralpenpässe den «Glaubenbielpass» und den «Glaubenbergpass». Schon die Ansage von unserem Reiseleiter Paul Bruderer versprach uns eine schöne Fahrt, die Fahrt auf der Panoramastrasse (Stündlich nur in einer Richtung für Reise Car befahrbar) war dann

wirklich ein Genuss. Von Sörenberg aus stieg die Strasse hinauf bis auf die Passhöhe 1610 MüM. Von hier konnten wir die wunderbare Aussicht geniessen. Im Norden der Pilatus und das Stanserhorn, im Süden die Berge rund um den Brünigpass mit den Berneralpen im Hintergrund. Abwärts der Blick ins Obwaldnertal mit dem Sarnersee und dem genüberliegenden Melchtal. Talabwärts ging die Fahrt bis nach Giswil und weiter bis Sarnen. Hier begann der zweite und letzte Aufstieg, der zum Glaubenbergpass. Auf der Passhöhe machten wir noch einen Trinkhalt, sangen ein paar Lieder bevor es dann wieder Talabwärts ging Richtung Finsterwald und Wolhusen. In Willisau machten wir noch einen kurzen Zwischenhalt für den Besuch bei der Willisauer-Ringli-Bäckerei.

Die Heimfahrt führte uns über Sursee, Triengen, Schöftland und der Autobahn nach Baden. Ein schöner Tag ohne Sorgen aber mit viel «Gfreutem» ging zu Ende. Vielen herzlichen Dank an Annemarie und Paul für die gelungene gute Organisation, dem Chauffeur Willy ein Dankeschön für die gute und ruhige Fahrt sowie seiner Partnerin Trudy für den morgendlichen Kaffee im Car. / rchi

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