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Risottoessen für Hoffnung

Daniel Wiederkehr
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Risotto auf dem Hoffnungsstreifen-Set
Martin Tanner und Peter Bamert im Einsatz
Pfarrerinnen und Sozialdiakone

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Gestern Dienstag lud die reformierte Kirchgemeinde über Mittag zum Risottoessen auf den Kirchplatz ein. Anlass ist die Diakoniekampagne "Hoffnungsstreifen" der Reformierten Kirche der Schweiz, mit sie zum Ausdruck bringt, dass sie sich dem Allgemeinwohl verpflichtet weiss und für die Schwachen unserer Gesellschaft engagiert. Mit dem Risotto aus der grossen Pfanne setzten die Dietiker an die Tradition von Zwinglis "Mushafen" an. Der Reformator hatte im 16. Jahrhundert den Grossen Rat von Zürich dazu gebracht, dass Armutsbetroffenen täglich eine warme Mahlzeit vor der Predigerkirche ausgerichtet wurde. Die Dietiker Reformierten nützten die Gelegenheit, auf ihre vielfältigen Angebote für ein soziales Dietikon aufmerksam zu machen.

Das Zelt neben der Markthalle war zum Bersten gefüllt und Koch Rolf Zanconato, welcher auch den ökumenischen Mittagstisch bekocht, beglückte die hungrigen Gäste mit dem feinen Gericht. Alle Sozialdiakone und Pfarrerinnen der Kirchgemeinde nützten die Gelegenheit, die zahlreich erschienen Gäste zu umsorgen und unter den Versammelten den Virus zu lancieren, "du bist der Hoffnungsstreifen, der im Alltag seine Mitmenschen unterstützt".

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