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Pensioniertenausflug der Scintilla AG - Pässe und Seen bezaubern

Regula Santschi
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Der Andrang zur Pässe- und Seenfahrt war gross: 133 Pensionierte der Scintilla AG bestiegen am frühen Morgen die drei blauen Busse, welche bei schönstem Wetter die Fahrt Richtung Bern aufnahmen. Schon bald erreichte man das Berner Oberland mit seinen markanten Berggipfeln. Das grüne Wasser des Thuner- und Brienzersees glitzerte in der Morgensonne. Darauf ging es hinein ins Haslital Richtung Grimsel.

Saftige Weiden und hohe Tannen säumen die Strasse. Je höher man steigt, umso spärlicher wird die Vegetation. Bald umgeben einen nur noch gewaltige Felsmassen in verschiedensten Formationen und Farben. Ehe man es sich gewahr wird, erreicht man die erste Staumauer der Kraftwerke Oberhasli. Ein paar hundert Meter weiter oben überquert man die über die Staumauer angelegte Strasse, die zum Hotel Grimsel Hospiz führt. Kurz vor Mittag treffen wir dort mit rund 30 ehemaligen Walliser Kollegen mit ihren Partnern/innen aus dem Werk St. Niklaus zusammen. Gemeinsam geniessen die Teilnehmer den Blick über die Seen und die einzigartige Bergwelt. Das gemeinsame Mittagessen - gemischter Salat, saftiger Braten und Meringues - bietet Gelegenheit manche Erinnerung aufzufrischen und Freundschaften zu vertiefen.

Danach trennen sich die Wege der beiden Gruppen und es gilt Abschied zu nehmen. Die Walliser Kollegen kehren nach einem Zwischenhalt in Gletsch wieder in ihr Mattertal zurück.

Derweil fahren die Solothurner dem höchsten Punkt ihrer Reise entgegen, auf den 2436 über Meter gelegenen Furkapass. Auf der engen Strasse mit Blick hinunter auf das Trassee der Furkabahn erreicht die Gruppe schon bald Andermatt und die Schöllenen Schlucht mit der Teufelsbrücke. Weit und breit ist kein lebendiger Teufel auszumachen! Dem Lauf der Reuss folgend treffen wir am Nachmittag am Urnersee, in Flüelen, ein. Jetzt heisst es umsteigen auf den historischen Raddampfer „Schiller“. Die Eleganz dieses 1906 erbauten Dampfers beeindruckt immer wieder. 900 Personen bietet er auf zwei Decks Platz. Die Kolben und Gestänge der Motoren glänzen wie neu und treiben die beiden gewaltigen Schaufelräder an. „Mann und Frau“ geniessen die pittoreske Landschaft des Vierwaldstättersees. Bei der Station „Rütli“ wird Schweizer Geschichte lebendig und man denkt an den grossen Dichter Schiller, der die Gründung der Eidgenossenschaft in so treffliche Worte gefasst hat. Zu beiden Seiten des Sees erheben sich die Innerschweizer Berge. Im Sonnenlicht glänzen die beiden Mythen. Breit und majestätisch erstreckt sich die Königin der Berge, die Rigi. Beim Verlassen des Schiffes in Beckenried erblicken wir in der Ferne bereits den Pilatus. Alsdann geht es in flotter Fahrt mit den Bussen zurück nach Solothurn.

Den Organisatoren ist mit dieser Fahrt ein guter Wurf gelungen: eindrucksvolle Landschaften und genügend Zeit füreinander sind eine gute Rezeptur für Zufriedenheit und Wohlbefinden.

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