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Unheimliche Ereignisse an der Jungbürgerfeier

Peter Walser
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Bild: Peter Walser

Bild: Peter Walser

(chm)

An der diesjährigen Jungbürgerinnenfeier Anfang September mussten sich die Teilnehmenden auf einiges gefasst machen. Mitten in der Stadt Luzern galt es, einem Mörder auf die Schliche zu kommen und verdächtige Leute inmitten der Bevölkerung aufzuspüren. Die Reise begann jedoch wie immer in Schönenwerd…

Von unserem Treffpunkt in Schönenwerd fuhren wir gemeinsam nach Luzern. Die zehn Teilnehmenden sowie die Begleiter vom Ausschuss Gemeindefeste hatten gut Platz im gemieteten Reisebus. Dieses Jahr begleiteten uns aus dem Gemeinderat Walter Fürst sowie Gemeindepräsidentin Charlotte Shah-Wuillemin.

Mitten in Luzern trafen wir unsere Kontaktperson, welche erste Tipps gab, wo unser Spiel «Unreal Adventure» startete. Bald fanden wir weitere Hinweise, welche wir in Form von Couverts mit Rätseln bekamen. Im Detektivspiel wurden zudem Schauspieler engagiert, welche sich unter die Leute mischten und uns entweder helfen wollten oder uns auf eine falsche Fährte führen sollten.

Nach einem rund 1-stündigen Katz und Maus Spiel durch die Altstadt kamen wir beim berühmten Löwendenkmal an. Dort sollten wir einen Informanten treffen. Was dann jedoch geschah, war richtig surreal. Hier muss aber gesagt werden, dass wir Stillschweigen mit dem Veranstalter vereinbart hatten und deshalb keine weiteren Details genannt werden dürfen. Wer erfahren will, was passierte, muss zukünftige Jungbürger/in sein.

Natürlich wurden unsere detektivischen Anstrengungen belohnt und am Schluss waren alle Rätsel gelöst und der Täter wurde überführt. Als Dank erhielten alle Teilnehmenden ein Erinnerungszertifikat sowie dieses Foto:

Beim Inselipark am Werftsteg reichte die Zeit noch für einen Apéro und um die schöne Aussicht auf den See zu geniessen. Die Begeisterung über diesen Anlass konnte von allen Jungbürgerinnen und Jungbürgern gefühlt werden.

Das Wetter an diesem Septembertag war traumhaft, und wir konnten genüsslich den restlichen Abend im Restaurant Helvetia in der Gartenwirtschaft verbringen. Die Stimmung war locker und gesellig, so wie wir es uns gewohnt sind von den Jungbürgerfeiern. Gespannt waren die Jungbürgerinnen und Jungbürger auf die Rede von Gemeindepräsidentin Charlotte Shah-Wuillemin. Sie klärte nicht nur auf über entstehende Rechte und Pflichten mit der Volljährigkeit, sondern es wurde auch über aktuelle Themen diskutiert. Es war zudem interessant zu hören, was damals im Jahr 2003 die Schweiz bewegte – nebst der Geburt einiger Schönenwerdnerinnen und Schönenwerdner.

Die jungen Erwachsenen wurden wie immer auch zum aktiven Engagement in der Gemeinde ermutigt, sei es in einem Verein, Ausschuss oder Kommission. Zum Schluss des offiziellen Teils erhielten alle den Mündigkeitsbrief.

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