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TTC Bremgarten sichert sich zweiten Tabellenrang in der Nati-C

Patrick Züst
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(chm)

Und dann fliegt der Schläger. Der Frust des Gegners war gross, als Matthias Meier seinen finalen Angriffsball spielte, dann schnell reagierte, und so den Fehler forcierte. Es war der wichtigste Punkt des Abends. Es war das Ende eines Tischtennis-Dramas mit vier Sätzen und vielen Emotionen. Die Bremgarter Isenlauf-Halle tobt, während der frühere Schweizer Meister Roland Schmid seinen Schläger sucht. Dass sich Meier für den TTC Bremgarten gegen die Nummer Eins des TTC Horgen durchsetzt, hat alle überrascht. Er sicherte seiner Mannschaft damit einen knappen 6:4-Sieg gegen Horgen und drei wichtige Punkte im Kampf um die Tabellenspitze.

«In der aktuellen Saison haben wir als Mannschaft unsere Top-Form noch nicht ganz gefunden», erklärt Meier nach dem Spiel. Das enttäuschende Unentschieden gegen Young Stars Zürich von Mitte September hat am Selbstvertrauen des Teams gekratzt; ein möglicher Aufstieg in die Nati-B schien plötzlich in weiter Ferne. Am vergangenen Freitag zeigte sich aber deutlich, dass Bremgarten ganz vorne in der Nationalliga C mitspielen kann. Meier gewann nicht nur gegen Roland Schmid, sondern auch gegen Fabio Betti und André Bandi. Der Bremgarter Routinier Stefan Renold setzte sich ebenfalls gegen Betti und Schmid durch, unterlag aber überraschend Bandi in vier knappen Sätzen. Dafür holte er sich zusammen mit Meier einen spektakulären Sieg im Doppel.

Keinen guten Abend erwischte Junior Robin Renold. Vor drei Wochen dominierte er noch die Junioren-Schweizer-Meisterschaften, aber gegen den TTC Horgen konnte er seine Bestleistung nicht abrufen. Obwohl er das Publikum mit spektakulären Ballwechseln beeindruckte und zahlreiche Sätze für sich entschied, reichte es schlussendlich nicht für einen Matchgewinn.

Mit diesem wichtigen Sieg verdrängt Bremgarten den TTC Horgen vom zweiten Tabellenrang. Meier spricht von einem bestandenen Härtetest für das Spiel gegen Tabellenführer Rapperswil-Jona. Dieses wird im November stattfinden. Im Reusstal hofft man, dass die Bremgarter spätestens dann den ersten Tabellenrang erobern, die Fans wieder jubeln und die Schläger wieder fliegen. Aber natürlich nur diejenigen der Gegner.

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