sP Obersiggenthal
SP fordert aktivere Energiepolitik für Obersiggenthal

Marie-Louise Nussbaumer Marty
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Bild: Marie-Louise Nussbaumer Marty

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(chm)

Für das neue Leitbild der Gemeinde fordert die SP Obersiggenthal eine zukunftsgerichtete kommunale Energiepolitik. Dies ist angesichts der Ausgangslage dringend notwendig.

Der Energiereporter von Energie Schweiz beobachtet und vergleicht die Entwicklung der Energiezukunft der Schweizer Gemeinden. Die publizierte Datenauswertung (auch in der «Aargauer Zeitung» vom 18.05.21) hat für die Aargauer Gemeinde bestätigt, was die SP schon mehrfach moniert hat: Auch für Obersiggenthal besteht in der Energiepolitik dringender Handlungsbedarf:

• In Obersiggenthal werden erst 2,8 Prozent des Potenzials für Solaranlagen ausgeschöpft. Damit liegt die Gemeinde auf Rang 126 von 210 im Aargau.

• In Obersiggenthal werden 35,2 Prozent der Heizungen mit erneuerbaren Energien betrieben. Damit liegt die Gemeinde auf Rang 131 von 210 im Aargau.

Für eine zukunftsgerichtete Umweltpolitik ist zentral, dass vermehrt einheimische, erneuerbare Energie (wie Wasser, Sonne und Holz) genutzt wird. Das macht uns unabhängiger von Importenergie und schont die Umwelt.

Die SP versteht Umweltpolitik als Arbeit für eine lebenswerte Mitwelt. Wir verlangen deshalb in unserer Stellungnahme zur Entwicklung des neuen Leitbilds der Gemeinde, dass alle gemeindeeigenen Liegenschaften auf Energieeffizienz ausgerichtet werden und einen Anteil Eigenstrom – solare Nutzung auf dem Dach und/oder an der Fassade – erzeugen. Für gemeindeeigene Liegenschaften und die Strassenbeleuchtung soll ausschliesslich Naturstrom bezogen werden. Private Bestrebungen zur Energieeffizienz und zur Gewinnung erneuerbarer Energie sind beratend und finanziell zu unterstützen.

In diesem Zusammenhang empfiehlt die SP Obersiggenthal den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, am 13. Juni an der Urne unbedingt ein JA zum neuen CO2-Gesetz einzulegen.

SP Obersiggenthal

Marie-Louise Nussbaumer Marty, Präsidentin

Bild: Max Chopard-Acklin