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Radfahrerverein auf kultureller Reise

Marlene Sedlacek
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Bild: Marlene Sedlacek
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(chm)

«Wenn Engel reisen…», ist man geneigt zu sagen. Bei wunderschönem Wetter begab sich der Radfahrerverein auf seine Vereinsreise. Die Velos liessen die 21 Radfahrer und Radfahrerinnen jedoch zu Hause. Im bequemen Reisecar ging die Fahrt vorbei an den grünen Hügeln, Wäldern und Kirschbaumhainen des Schwarzbubenlandes und des Baselbiets, ab und zu durch ein schmuckes Dörfchen. Erstes Ziel war das Musikautomaten Museum in Seewen. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Gipfeli liess sich die Gruppe in die faszinierende Welt der Musikautomaten einführen. Von der handbetriebenen Jahrmarkt-Drehorgel bis zu Instrumenten mit mechanischem oder elektrischem Antrieb in allen Grössen war alles zu sehen. Eindruck machte das Orchestrion, das mit drei Geigen bestückt ist. Mit geschlossenen Augen wähnte man sich einem richtigen Orchester gegenüber. Gewaltig war die Mortier-Tanz-Orgel, an die zehn Meter lang, die früher in einem Privathaushalt stand. Figurenautomaten, wie das strickende und Zeitung lesende Ehepaar oder der weintrinkende Senn gaben zum Schmunzeln Anlass. Im Werkstattsaal erhielt man Einblick in die technischen Zusammenhänge der mechanischen Musik. Die Präzision und das handwerkliche Geschick, die hinter all diesen Musik- und Figurenautomaten stecken, sind beeindruckend.

Bei anschliessendem Apéro konnten es Heidi und Peter nicht lassen, zum Sound aus einer Jukebox ein flottes Tänzchen aufs Parkett zu legen. Mit Musik in den Ohren liessen sich die Radfahrer und Radfahrerinnen weiter über Land bis nach Rheinfelden chauffieren. Im Hotel Schiff direkt am Rhein wartete ein ausgezeichnetes Mittagessen auf die Gesellschaft. Anschliessend war genügend Zeit, um durch das reizvolle Städtchen zu flanieren. Nach einem ereignisreichen Tag brachte der Carchauffeur die Gesellschaft wohlbehalten nach Recherswil zurück.

Text zu den Bildern:

Die Radfahrer und Radfahrerinnen am Brückenkopf in Rheinfelden.

Das Mittagessen gab es direkt am Rhein.

Die gewaltige Mortier-Orgel stand früher in einem Privathaushalt.

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