seniorenvereinigung Oberentfelden
Oberentfelder Senioren – erster Anlass nach 14 Monaten Covid-Pause

Max Haudenschild
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Bild: Kurt Geisseler
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(chm)

Frühlingswanderung vom 12.05.2021

Schon mitten im Frühling und es ist vierzehn Monate her, seit die Senioren Oberentfelden etwas unternehmen konnten. Die Coronapandemie ist endlich am Abklingen und so beschloss das Team, am 12. Mai die im Jahresprogramm vorgesehene Wanderung in etwas abgeänderter Form durchzuführen.

Der Wetterbericht war nicht schlecht für eine Wanderung und um halb zwei Uhr fanden sich 34 Senioren beim Bahnhof Oberentfelden ein. Man spürte, die Männer wollen wieder hinaus, wollen wieder wandern und mit den lang vermissten Kameraden wieder kommunizieren.

Nach einer kurzen Begrüssung durch Wanderleiter Edi Matter zogen wir in drei Gruppen los durch die Unterführung aufs Kirchwegli und dann auf der Bergstrasse Richtung Berg. Beim Unteren Fuchsrain sahen wir das erste Vogelhüsli. Ungefähr 250 Nistkasten werden hier vom Natur- und Vogelschutzverein kontrolliert und gewartet. Nach 15 Minuten Aufstieg erreichten wir die Abzweigung Thuthölzliweg. Diesem breiten Wanderweg folgten wir für die nächsten zwei Kilometer bis zum Aussichtspunkt Vogelsang, wo wir die prächtige Aussicht über das halbe Suhrental und den Jura geniessen konnten. Nach einer kurzen Pause setzten wir unsere Wanderung fort bis zum Brändihof, einem gut gepflegten Grillplatz mit viel trockenem Holz. Auch ein Brunnen mit frischem Quellwasser und ein grosser Sitzplatz laden im Sommer zum Verweilen an. Hier legten wir eine längere Pause ein und Alfred Zybach ergriff die Gelegenheit, die drei kürzlich Pensionierten, Rolf Mohn, Franz Lüscher und Ruedi Berger, zu begrüssen und herzlich willkommen zu heissen. Bei angeregten Diskussionen verging die Zeit wie im Fluge.

Voller Elan und ohne Spur von Müdigkeit nahmen wir die zweite Hälfte dieser schönen Frühlingswanderung unter die Füsse. Nach einer Viertelstunde entlang von Sandsteinfelsen erreichten wir die Abzweigung Richtung Schwabistal. Entgegen der Befürchtung, dass dieser schmale Pfad gefährlich und glitschig sein könnte, stiegen wir vorsichtig die steile Passage hinunter. Entlang von saftigen grünen Wiesen und alten Obstbäumen gelangten wir auf der Schwabistalstrasse nach Muhen. Zehn Minuten später genossen wir den Rest der Wanderung der Suhre entlang und überquerten bei der Autobahnunterführung noch die Grundkonstruktion einer nie fertiggestellten Brücke, mit der vor sechzig Jahren das grosse Areal zwischen den Kartonfabriken in Oberentfelden und Muhen an das Strassen- und Eisenbahnnetz hätte angeschlossen werden sollen. Vorbei am schön angelegten Golfplatz beendeten wir die erste Wanderung 2021.

Einige Wanderer hatten noch Lust, den schönen Nachmittag bei einem Bier abzuschliessen, und kehrten in der gut geschützten Gartenwirtschaft zum Engel ein.

Wir freuen uns jetzt schon auf den nächsten Anlass, die Velotour am 26. Mai 2021.

13.05.2021

Eduard Matter