sTV Welschenrohr
Matthias Kyburz und der STV Welschenrohr beim 35. Gettnauer Cross erfolgreich

Manfred Dysli
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(chm)

Vier Wochen vor der Leichtathletik-Cross-Schweizer-Meisterschaft in Regensdorf gewann der in Liebefeld (Gemeinde Köniz) wohnhafte fünffache OL-Weltmeister und fünfmal Gesamt-Weltcupsieger Matthias Kyburz, der für den LC Basel startet, das 35. Nationale Gettnauer Cross im Luzerner Hinterland. Auf der schnellen Strecke in der Läufer Hochburg Gettnau distanzierte Matthias Kyburz den Langenthaler Spitzen Marathonläufer Adrian Lehmann und seinen OL-Kollegen Jonas Egger auf der 8 km langen Strecke schon früh entscheidend. Bei den Frauen holte sich die lange Zeit verletzte einheimische Spitzenläuferin Flavia Stutz mit über einer Minute Vorsprung vor der OL-Weltklasse Athletin Elena Roos aus Zürich den Tagessieg. Ladina Scherzinger-Buss vom Oensinger Triteam kam auf der 6 km langen Strecke mit 2:41,4 Min. Rückstand auf die Tagessiegerin Flavia Stutz als Vierte von vier Läuferinnen ins Ziel. Im Kurzcross der Frauen über 2 km triumphierte mit der 1999 geborenen Andrea Fink aus Welschenrohr eine der grossen Nachwuchshoffnungen des STV Welschenrohr. «Fink gewann das Rennen mit über 1 Minute Vorsprung vor der Ufhuserin Andrea Stutz und der Sumiswaldnerin Rahel Held. Ich war Ende Dezember 2021 noch an Corona erkrankt. Aber heute lief es mir bei diesem coolen Rennen in Gettnau sehr gut. Ich fand sofort einen guten Laufrhytmus. Als Nächstes folgen nun am 19. Februar zu Hause in Welschenrohr die Kantonalen Solothurner Cross Meisterschaften. Und dann starte ich evtl. auch noch an der Cross-Schweizer-Meisterschaft am 6. März in Regensdorf im Kanton Zürich», gab die frühere Mehrkämpferin und 800-m-Läuferin Andrea Fink, die seit letztes Jahr in einem Treuhandbüro in der Stadt Solothurn einen 100%-Job ausübt, vor Ort bekannt. Bei den Juniorinnen belegte die in Kestenholz wohnhafte und ebenfalls für den STV Welschenrohr startende Sophia Collioud hinter der Obwaldnerin Arianne Krummenacher den zweiten Platz: Dazu gewann ihr Bruder Noah Collioud das Rennen der Schüler M14 souverän. Der frühere Spitzenfussballer Rainer Bieli ist übrigens der Onkel der beiden Collioud Geschwister. Mit Myrta Müller (3. Schülerin U10), Laura Hopf (3. Schülerin U14), und Silvan Bobst als Zweiter hinter dem St.Galler Nico Kalberer in der Kategorie Jugend U16 konnte der STV Welschenrohr mit ihrem Erfolgscoach Hansruedi Mägli weitere Podestplätze in Gettnau registrieren. (mdy)

Manfred Dysl