kTV Laupersdorf
KTV Laupersdorf – gemeinsam aktiv

Andrea Eggenschwiler
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Bild: Andrea Eggenschwiler
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(chm)

Ende April konnte der KTV Laupersdorf seine 88. Vereinsversammlung durchführen. Die Vorfreude bei den Mitgliedern war gross, konnte die Versammlung doch nach dem coronabedingten Unterbruch, wieder in physischer Form abgehalten werden.

Die Vereinspräsidentin Andrea Bläsi-Bieli durfte 88 Vereinsmitglieder begrüssen, davon 13 Neumitglieder. Diese erfreuliche Anzahl Neumitglieder ist vor allem dem Unihockey zuzuschreiben, welches die Jugendlichen sportlich zu begeistern vermag.

Obwohl das vergangene Vereinsjahr nach wie vor von der Pandemie geprägt war, konnte der Turnbetrieb in allen Riegen aufrechterhalten werden. Dank viel Ideenreichtum und grosser Motivation des Leiterteams wurden die Turnstunden dem Schutzkonzept angepasst. Dies hat wesentlich zum guten Turnstundenbesuch beigetragen. Sogar der Verbands-Jugitag konnte in einer alternativen Form durchgeführt werden. Die Organisation, Koordination und Auswertung oblag dem KTV. Die Jugendriegen absolvierten dezentral auf ihren dorfeigenen Sportanlagen die Einzel- und Mannschaftswettkämpfe. Die KTV-Jugikinder konnten einige Podestplätze und Auszeichnungen für sich gewinnen.

Auf die rückblickenden und finanziellen Traktanden folgten die Wahlen. Der Vorstand, präsidiert von Andrea Bläsi-Bieli, wurde in globo wiedergewählt. Als neues Vorstandsmitglied wurde Mathias Bläsi gewählt, da Patrick Schwander als Beisitzer zurücktrat. Im Weiteren demissionierte Marco Marti als langjähriger Fähnrich. Diese repräsentative Aufgabe wird neu von Daniel Fluri übernommen.

Als jeweiliger Höhepunkt gelten die Ehrungen. Gleich 14 Mitglieder konnten für ein oder mehrere Jahrzehnte Vereinszugehörigkeit geehrt werden. Besonders erwähnenswert ist die 70-jährige Mitgliedschaft des Ehrenpräsidenten Urs Schaad. Während seinem langjährigen Engagement in verschiedenen Funktionen hat er den Verein getragen und den Zusammenhalt gefördert. Er hat mitgeprägt und miterlebt, wie sich über all die Jahre aus einer kleinen Turnerschar der jetzige, stabile Verein mit über 140 Mitgliedern geformt hat.

Ein Wermutstropfen gibt es im vergangenen Vereinsjahr dennoch zu verzeichnen. Musste doch die traditionelle Turnerunterhaltung im Januar 2022 pandemiebedingt abgesagt werden. Doch ein weiteres, gemeinsames Ziel lässt nicht mehr lange auf sich warten. Bereits im Juni werden sich gleich mehrere Mannschaften im Unihockey und Netzball sowie das Team-Aerobic und die Faustball-Gruppe am Ostschweizer-Sportfest messen.

Mit diesem Ausblick und der Erkenntnis, dass der Verein gestärkt aus der Pandemie geht, dankte die Präsidentin den Mitgliedern für den guten Zusammenhalt, welcher überall sicht- und spürbar ist.

Nach Abschluss des geschäftlichen Teils nahm die Versammlung ein Nachtessen ein und schätzte das gemütliche und unbeschwerte Beisammensein.