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Der Ad hoc-Chor Urdorf singt wieder!

Toni Blaser
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Bild: Toni Blaser

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(chm)

Endlich wieder singen! Nach den Lockerungen der Pandemie-Massnahmen nutzte der Ad hoc-Chor Urdorf ab Ende April die Möglichkeit, wieder im Freien, dafür ohne Masken proben zu dürfen. An teilweise empfindlich kühlen Abenden versuchten die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Géraldine Marmier, ihre Stimmen wieder auf Vor-Corona-Niveau zu trimmen. Ziel waren Auftritte in zwei Urdorfer Wohnsiedlungen aus Anlass der weltweiten «Fête de la Musique». Diese findet immer am 21. Juni, dem längsten Tag des Jahres, statt. Dann treten Amateur- und Berufsmusiker in Hunderten von Städten und Ortschaften auf – von Berlin bis Brisbane (Australien), von Paris bis Urdorf. Die Aufführungen finden alle im öffentlichen Raum statt und können von jedermann unentgeltlich besucht werden. Es geht darum, den Sommerbeginn mit Musik und Gesang zu zelebrieren und das Publikum damit zu erfreuen.

Es erging dem Ad hoc-Chor nicht anders als allen Chören angesichts der schwierigen Umstände: Es blieb bisher wenig Zeit, Neues zu lernen. Deshalb griff man auf ein knappes Dutzend schöner, bekannter Lieder aus dem umfangreichen Repertoire zurück. So stehen Schweizer «Oldies» wie etwa «S'Träumli» ebenso auf dem Programm wie Lieder, welche die Sehnsucht in andern Regionen der Welt besingen («Das Lied der Taiga», «Country Roads»).

Die etwa halbstündigen Auftritte finden wie folgt statt: 19.30 Uhr in der Siedlung Weihermattpark zwischen der Weihermattstrasse und der Kirchgasse, 20.15 Uhr Siedlung GBL im Heidenkeller.

Es ist zu beachten, dass die Coronaregeln sowohl von den Singenden als auch vom Publikum einen Abstand von 1,5 m verlangen.