Leserbeitrag
Molinari-Marsch

Marcel Siegrist
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Auf den ersten Blick scheint es kaum möglich, an einem Tag von Rheinfelden hinauf nach Herrischried und zurück nach Rheinfelden zu pilgern. Allein, der tra­ditionelle Molinari-Marsch macht’s möglich.

Am ersten Septembersonntag starteten 29 „Verrückte“ – dazu gehörten auch 8 sportli­che Damen – pünktlich beim 6. Glockenschlag der St. Martinskirche zum jährlichen Rheinfelder 50-km-Leistungsmarsch. Unter der kompetenten Führung von Marschleiter Hans-Peter Flückiger ging es rheinaufwärts bis zum Kraftwerk Ryburg-Schwörstadt und dann weiter auf schönen Wegen über Niederdossenbach nach Wehr. Im Eiscafé Tira­misu waren Kaffee und „Hörnchen“ bereit. Je nach persönlichem Fitness-Stand ver­langte dann der nahrhafte und schweisstreibende Aufstieg zum Hornberg-Speicherbe­cken – auf 1050 Meter über Meer gelegen – den Teilnehmern einiges oder fast alles ab.

Das Mittagessen in der Fürbühni in Herrischried tat dann gut und sorgte für die nötigen Kräfte für den Weg zurück nach Rheinfelden. Auf der coupierten Strecke über Ricken­bach und Bergalingen ging es hinab zum idyllischen Bergsee oberhalb von Säckingen. Der gewiefte Organisator Hans-Peter Flückiger sorgte mit seinen Kollegen vom Was­serfahrverein Möhlin für eine erholsame und rundum willkommene Bootsfahrt bis zum Bürkli Möhlin. Den Härtetest bis zum Schützen Rheinfelden meisterten alle mit Schneid und Bravur. Alle 29 Marschierer erreichten das Ziel.

Zur Erinnerung und in Anerkennung der schlichtweg grossartigen Leistung über 55 Strecken- resp. 68 Leistungskilometer erhielten alle Teilnehmer die von der AKB Rheinfelden gesponserte Medaille. Zum 3. Mal jüngster Teilnehmer war mit seinen 13 Lebensjahren Elias Ayadi aus Möhlin; wirklich super! Ganztägig präsent und immer ge­rade da, wo etwas Zuspruch und Unterstützung Wunder wirkten, war wiederum Oswald Neeser mit seinem „Besenwagen“. Ihm gebührt grosser Dank.

Der anspruchsvolle, sehr attraktive Leistungsmarsch 2013 in bester geselliger Stim­mung und bei vorzüglichen Wetterbedingungen bleibt allen Teilnehmern als tolles Er­eignis in guter Erinnerung. Ein berechtigter Stolz auf die erbrachte starke Leistung sprach allen beim verdienten Umtrunk aus dem Gesicht. Der nächste Molinari-Marsch startet am 7. September 2014.

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