Leserbeitrag
Lungenliga Aargau, Region Freiamt, auf Exkursion im Bonsai-Paradies von Pius Notter

Marcel Siegrist
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Ein Baum ziert das Logo der Lungenliga schweizweit. Unter dem Slogan « Leben heisst atmen » berät und betreut die Lungenliga Aargau Menschen mit Lungenkrankheiten und Atembehinderungen, damit sie möglichst beschwerdefrei und selbständig leben können.

Auch beim Ausflug der Ortsvertreterinnen stand der Baum im Mittelpunkt: der Bonsai aus dem Notter Japan Garten in Boswil. «Der Mensch umgebe sich gerne mit schönen Dingen», erklärte Pius Notter. «So hätte er sich in den letzten 40 Jahren mit seinen Bonsaibäumen sein persönliches Paradies geschaffen. Würden diese Winzlinge hinaus in den Garten gesetzt, würden sie zu ihrer ursprünglich vorgesehen Grösse heranwachsen. Doch weil sie schon etliche Jahre in kargem Gebiet aufwuchsen und starker Witterung ausgesetzt waren, hätten sie sich den erschwerten Lebensumständen angepasst und seien verkümmert.» In passenden Töpfen verpflanzt entstand so das Bonsai-Paradies von Pius Notter, welches weit über die Landesgrenze bekannt ist.

Bei der anschliessenden Regionalversammlung wurden die Spendeneinnahmen von 2017 verdeutlicht: Die Einnahmen aus den Bezirken Bremgarten und Muri fielen mit CHF 41’300 in etwa gleich hoch aus wie im Vorjahr. Dazu kamen Trauer- und Gemeindespenden von CHF 3'208 bzw. CHF 4'440. Dieses erfreuliche Ergebnis ist den treuen Ortsvertreterinnen zu verdanken, welche mit viel Engagement eine Haus- oder Briefsammlung durchgeführt haben.

Auf der Ausgabenseite schilderten Sozialarbeiterin Monica Imhof und Pflegefachfrau Monika Rösli von der Beratungsstelle in Wohlen an einem eindrücklichen Beispiel, wie diese Spendengelder eingesetzt werden. Es tut gut zu wissen, dass viele Patienten dank kompetenter Beratung und sinnvoller Unterstützung wieder Mut fassen können.

An diesem Abend gab es zahlreiche Jubiläen zu feiern: Es wurden Edith Hausherr aus Aristau für unglaubliche 25 Jahre, Heidi Merkli aus Bünzen für 15 Jahre und Myrtha Schürmann aus Unterlunkhofen sowie Marianne Kuhn aus Wohlen für 5 Jahre gelobt. Regionalpräsidentin Elisabeth Vollenweider und Geschäftsführer Thomas Vielemeyer danken den Jubilarinnen ganz herzlich für diesen ehrenwerten Einsatz, aber auch allen anderen für die gelebte Solidarität und für die gewachsenen Freundschaften.

Ihre unermüdliche Hilfsbereitschaft ermöglicht es den Betroffenen, besser mit ihrer Krankheit leben zu können und eine höhere Lebensqualität zu erreichen.

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