Leserbeitrag
LEHRLING Startup 2016 – jede Rappe zellt

Karin Meier
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Der Lehrlings Startup 2016, welcher zusammen mit dem Gewerbevereinen Surbtal, Aaretal-Kirchspiel und Rheintal-Studenland durchgeführt wird, fand in der Schulaula des organisierenden Vereins Gewerbe- und Industrievereins Würenlingen in Würenlingen statt .

Das Vorstandsmitglied Elisabeth Schwarz konnte rund 100 Personen, Lernende sowie deren Ausbildnern und weitere interessierte Mitglieder der vier Gewerbevereine begrüssen.

In der Einladung hiess es: Ein Lehrlings Startup, der einmal anders ist. Denn die eingeladenen Gäste kamen aus Somalia, Syrien, Safenwil und Vogelsang.

Anik Lautenschlager von SRF DRS 3 erklärte in einer Sendung, wie Geld aus der Sammlung jede Rappe zellt zum Verein Lernwerk nach Vogelsang gelangte. Diese unterstützen jugendliche Flüchtlinge bei der Lehrstellensuche. Die im Beitrag erwähnten Personen kamen alle, um von ihren Geschichten zu erzählen. Zu erzählen, wie wichtig es ist, im Leben eines jungen Menschen durch eine Ausbildung eine neue Perspektive zu geben. Zu erzählen, dass es sich lohnt einem jungen Flüchtling in der Schweiz diese Chance zu geben.

Abdulahli Ali kam als jugendlicher Flüchtling aus Somalia in die Schweiz und wollte rasch etwas Nützliches aus seiner Situation machen. Er bekam die Chance in der Türenfabrik von Rolf Honegger, Türenfrabrik Safenwil AG eine Anlehre als Schreiner zu absolvieren. Diesen Frühling hat er mit einem Notenschnitt von 5.30 bestanden. Nun ist Mahmoud Younes aus Syrien in seine Fussstapfen getreten. Rolf Honegger erklärte, wie es dazu kam, dass er jungen Flüchtlingen eine Chance gibt. Mit der Arbeitsleistung ist er zudem sehr zufrieden. Marianne Maurer vom Lernwerk in Vogelsang ist bestens mit den Situationen von jugendlichen Flüchtlingen bekannt. Sie zeigte in ihrer Präsentation auf, wie sie die Unternehmen in der Begleitung der Lernenden unterstützen. Sie zahlen zum Beispiel Sprachkurse, begleiten sie in der Schule und sind für viele der Ansprechpartner, wenn es Schwierigkeiten gibt. Denn, wenn alles gut läuft, wie bei Abdulahi Ali gibt es vor allem etwas zu tun: sich mit dem junge Berufsmann über die guten Leistungen zu freuen. Und wer weiss, vielleicht kann er seinen Traum Informatiker zu werden auch noch verwirklichen.

Markus Scherrer, Präsident des GIVW übergab den Gästen ein Geschenk, bedankte sich bei allen Teilnehmern und lud zum Austausch beim anschliessenden Apéro ein.

Mehr Infos finden Sie unter der Website von: www.givw.ch , www.lernwerk.ch , www.tuerenfrabrik.ch

Bericht von Elisabeth Schwarz

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