Leserbeitrag
Internationale Tennissterne in Wohlen

Das Tennisturnier für die Kinder war ein Erfolg.

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Es gibt Ideen denen man nicht entrinnen kann. Dazu gehört die U10-TROPHY 2009. Wettkampftennis à la carte für 45 Kinder aus der Schweiz, Malta, Österreich und Deutschland mit dem Ziel, sich international gegen Gleichaltrige zu messen. Ursina Ammann, Geschäftsführerin der TENNIS-PRO-SCHULE und Wettkampftrainerin B freut sich über das geglückte Turnier, dass vom 14.-18. Juli 2009 auf der Tennisanlage Wohlen Niedermatten sowie in der Halle Villmergen ausgetragen wurde. Acht- bis Zehnjährige Kinder wurden dabei nicht in ein taktisches Korsett gepresst, sondern der Spass, die spielerische Entfaltung vor Zuschauern und die Freude am Sport standen im Schaufenster. Ammann sagt:" Wir haben den Kindern eine Plattform geschaffen, wo und wie sie lernen können, sich mit Kindern aus dem Ausland und mit anderen Sprachen duellieren und sportlich-fair sein müssen." Echte Talente können gewinnen und verlieren.

Tamara Arnold aus Olten, die Nummer 2 der CH-Tennisrangliste im Jahrgang 1999 holte sich den 1. Titel der U10-Trophy 2009 ohne Satzverlust und mit einer überzeugenden Souveränität. „Es het mega Spass gmacht!" meinte Tamara nach dem Sieg. Als Siegerpreise winkten ein grosser Pokal, gesponsert vom Sportshop Sportivo im Wase Birrhard und ein Ausrüstervertrag mit BABOLAT Schweiz.

Jari Hanhimaki aus Genf, die Nummer 14 der CH-Tennisrangliste im Jahrgang 1999 bei den Knaben holte sich ebenfalls ohne grosse Gegenwehr der Konkurrenz den 1. Titel. Er strahlte über das ganze Gesicht als er erfahren hatte, dass er einen Ausrüstervertrag von BABOLAT oder HEAD auswählen durfte. „I am verry happy and I enjoyed playing here so much! I'd like to come back but sadly I am too old next year." Dies waren die Worte des gebürtigen Finnen nach dem Spiel.

Spielmodus
Alle Kinder mussten am Montag um 15-17 Uhr vor Ort anwesend sein um sich anzumelden. Ein sogenanntes Sign In vor dem ersten Spieltag sind bei internationalen Turnieren obligatorisch und man sollte nicht zu spät erscheinen, ansonsten findet man keinen Platz im Feld. Ursina Ammann und Markus Caviezel machten sich danach auf die Socken und erstellten insgesamt acht Gruppen bestehend aus je vier Girls und je sechs Boys.

Ebenso mussten sie sämtliche Spielzeiten für die ganze Woche an diesem Abend festlegen, so dass alle Spiele ohne grosse Zeitverschiebungen durchgeführt werden konnten. Die Gruppensieger wurden dann über die ersten drei Tage des Turniers ausgemacht, bis am Freitag die Gruppenersten aller Kategorien noch einmal die Plätze 1-4 ausspielen konnten. Insgesamt spielten also die vier besten Kinder des Turnieres alle sieben bis acht Matches über die fünf Turnier-Tage.

Unterkunft
Das OK-Team bestehend aus sieben Leuten, hat sich was ganz besonderes einfallen lassen. "Da es nicht sehr viele Hotels in der Umgebung Wohlen gibt, haben wir zusätzlich das Angebot von Gastfamilien arrangiert", sagt Ammann. So konnten die Spieler aus Malta und Österreich sowie Tessin usw. zu einem Vorzugspreis in Familien Unterschlupf finden, was grossen Anklang gefunden hat. Eine Spielerin aus Malta meinte sogar: "Nächstes Jahr kommen wir eine Woche früher und machen noch etwas Ferien hier, dann sehen wir nicht nur die Tennisplätze!" Auch der Zeltplatz wurde beansprucht. Die Deutschen haben sich gleich in Sulz auf dem Campingplatz niedergelassen und freuen sich nun auf ein paar Tage Erholung an der Reuss. Das Wetter hat uns ein paar Streiche gespielt. Leider haben die Prognosen nicht eingehalten was vorausgesagt wurde. Anfangs glaubten wir an eine Prachtwoche aber leider mussten wir dreimal ausweichen. Sämtliche Spiele der Finalgruppe mussten in der Halle Villmergen ausgetragen werden.

Ursina Ammann meint als Fazit: „Tennis lebt von Emotionen und von Netzrollern. Es war ein Vergnügen in hautnaher Tuchfühlung mit den Sternen von morgen, diese Woche zu verbringen. Ein Turnier ist geboren dass im Jahr 2010 hoffentlich seine Fortsetzung finden darf. Wir danken allen Sponsoren und Idealisten, die diesem Turnier Ihren Goodwill gegeben haben. (uam)

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