Leserbeitrag
GV des Spitex-Vereins Wettingen

Marcel Siegrist
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Die Präsidentin Doris Stump konnte zahlreiche Mitglieder sowie einige Gäste an der Generalversammlung 2014 im Rathaus Wettingen begrüssen. In Ergänzung zum Tätigkeitsbericht 2013, welcher alle Mitglieder mit der Einladung schriftlich erhalten haben, informierte sie über das vergangene Jahr, welches überaus intensiv war. 601 KlientInnen aus Wettingen und Neuenhof wurden betreut bei 374 Eintritten und 444 Austritten. 24‘751 Stunden konnten in Rechnung gestellt werden und 14‘487 warme Mahlzeiten wurden verteilt. Per 1.Januar 2013 wurden die Spitex-Leistungen auch in der Gemeinde Neuenhof übernommen. Nur durch das grosse Engagement und die hervorragende Flexibilität von allen Mitarbeitenden konnte diese Herausforderung bewältigt werden. Das Jahr 2013 war durch die vielen überdurchschnittlichen Krankheitsausfälle beim Spitex-Personal eine zusätzliche Herausforderung. Die Präsidentin bedankte sich bei allen ganz herzlich für diesen grossen Einsatz. Die Ausbildung von Pflegefachleuten steht im Zentrum des Tätigkeitsberichtes 2013 und wurde mit Fotos illustriert. Der Spitex-Betrieb hat im 2013 wie bereits in den Vorjahren mehr ausgebildet, als die Ausbildungsverpflichtung den Spitex-Organisationen vorschreibt. Seit Jahren engagiert sich der Spitex-Verein Wettingen diesbezüglich und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Ausbildung von neuem Pflegepersonal. Die Rechnung 2013 schliesst mit einem Plus von Fr. 26‘738.91 ab. Die Rechnung 2013 kann nicht mit dem Budget 2013 verglichen werden, da die Leistungen in Neuenhof nicht budgetiert wurden, weil zum Zeitpunkt der Budgetierung diese Veränderung noch nicht geplant war. Lobend erwähnte die Präsidentin auch, dass der Spitex Betrieb Wettingen/Neuenhof qualitativ sehr gute Arbeit leiste, dies zeigte sich auch beim Audit im Mai 2014, welches auf Anhieb bestanden wurde.
Die Gemeinderäte von Wettingen, Neuenhof, Killwangen und Spreitenbach haben im 2013 beschlossen, Grundlagen für die Zusammenlegung der Spitex-Organisationen dieser Gemeinden zu erarbeiten. Das Projekt wird von einem externen Berater geführt, die Arbeiten/Sitzungen wurden im Herbst 2013 aufgenommen. Erste Ergebnisse können gegen Ende Jahr 2014 erwartet werden. Im Anschluss an den geschäftlichen Teil wurde der Kurzfilm „Karls Frau hat Alzheimer – Stationen einer Krankheit gezeigt. Der Film zeigt eindrücklich die Problematik, mit welcher pflegende Angehörige täglich konfrontiert werden.
Frau Dr. Anke Zinzius, leitende Ärztin im regionalen Pflegezentrum kommentierte den Film und beantworte Fragen beim anschliessenden Apero.

Cécile Frei