Leserbeitrag
Gott hat einen Namen

Eindrucksvolle Feiern zur Firmung in Leuggern und Kleindöttingen

Marcel Siegrist
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Bereits zum vierten Mal war Weihbischof Denis Theurillat am vergangenen Wochenende nach Leuggern und Kleindöttingen gekommen, um insgesamt 35 Jugendlichen aus beiden Pfarreien das Sakrament der Firmung zu spenden.

Unter dem festlichen Orgelspiel von Organist Markus Florian zog er am Samstagnachmittag zusammen mit Gemeindeleiterin Christina Burger sowie 13 Jugendlichen mit ihren Firmpatinnen und -paten in die Antoniuskirche in Kleindöttingen ein. Nach der Begrüssung der Jugendlichen durch Katechetin Claudia Rüegsegger, hiessen diese ihrerseits den Firmspender und alle Mitfeiernden auf deutsch, französisch und italienisch herzlich willkommen. Sie bedankten sich für die Unterstützung bei Müttern und Vätern, Firmpatinnen und Paten sowie bei allen, die sie auf den heutigen Tag vorbereitet hatten. Weihbischof Denis Theurillat, der bereits im Oktober vergangenen Jahres zu einer Begegnung mit den Jugendlichen nach Leuggern gekommen war, freute sich sichtlich über das Wiedersehen und hiess ebenfalls alle herzlich willkommen.

Das folgende Eingangslied „Wir sind hier zusammen in Jesu Namen", das in den zurückliegenden Monaten immer wieder bei Veranstaltungen der Firmvorbereitung erklungen war, wurde wie alle anderen Lieder des Firmgottesdienstes von der Band EPHATHA aus Waldshut begleitet, die unter Leitung des Jugendseelsorgers Thomas Scheibel steht.

In seiner Predigt knüpfte der Bischof an die vorgelesenen Bibeltexte an. Aus der Begegnung des Mose mit Gott im brennenden Dornbusch könnten die Jugendlichen drei wichtige Dinge lernen:
1. Es gibt ein Feuer, das im Menschen brennt, eine Sehnsucht und Kraft, die ihn antreibt. Oft wird der Heilige Geist mit diesem Feuer verglichen.
2. Jede Christin und jeder Christ ist gesandt, am jeweiligen Ort im Leben die Nähe Gottes zu erfahren und auch für Andere spürbar werden zu lassen.
3. Gott nennt Mose seinen Namen: „Ich bin da!" So wie jeder von uns einen Namen hat, lässt sich auch Gott mit diesem Namen ansprechen, der zugleich ein Programm, ein Versprechen ist.
Und in Anlehnung an das „Gleichnis vom Feigenbaum" legt Denis Theurillat den Jugendlichen ans Herz, in ihrem Leben gute Früchte zu bringen und wünschte ihnen ein gelingendes und schönes Leben.

Diesen Wunsch wiederholte er dann auch am Sonntagvormittag in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Leuggern, wo weitere 22 Jugendliche gefirmt wurden. Nach ihrem Firm¬versprechen, in dem die jungen Christinnen und Christen ihren Glauben bekräftigten, folgte die eigentliche Firmspendung, bei der sie einzeln mit dem Chrisamöl gesalbt wurden. Der Firmspender nahm sich auch jeweils Zeit für ein paar persönliche Worte für die Jugendlichen und feierte anschliessend zusammen mit Pfarrer Stefan Essig und den versammelten Gläubigen die Eucharistie, die ursprüngliche Feier der Christen.

Die wörtliche Übersetzung für dieses schwierige Wort lautet „Danksagung", und Grund zum Danken hatten alle Beteiligten wirklich genug: Die Firmanden bedankten sich bei Weihbischof Denis Theurillat mit ein paar lieben Worten und einigen Flaschen einheimischen Weines. Theurillat freute sich sehr darüber, bedankte sich herzlich, auch bei allen, die zur Firmvorbereitung und zur Gestaltung der Firmgottesdienste beigetragen hatten. Und entsprechend der Bitte im Schlusslied „Bleibe bei uns, o Gott" erbat er den Segen Gottes, der auch nach dieser Feier bei uns bleibt.

Im Anschluss an die feierlichen Gottesdienste waren alle Anwesenden noch zum Apéro eingeladen.(tsc)

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