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Gippingen - Hochburg sportlicher Freiwilligenarbeit

Leo Erne
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Neues Ehrenmitglied Robert Huber darf die Urkunde für die Ehrenmitgliedschaft aus den Händen von VCG-Präsidennt Erich Spuler entgegennehmen.

Neues Ehrenmitglied Robert Huber darf die Urkunde für die Ehrenmitgliedschaft aus den Händen von VCG-Präsidennt Erich Spuler entgegennehmen.

94. GV des Velo-Club Gippingen

Autor: Leo Erne, Döttingen

Die Sportbegeisterung per Rad und zu Fuss bleibt im Stauseedorf mit zwei grossen Veranstaltungen ungebrochen. Dem feinen Nachtessen aus der Kreuz-Küche folgte die von 30 Personen besuchte 94. GV des Velo-Club Gippingen (VCG). Präsident Erich Spuler lobte die Organisationsarbeit und er hob das mächtige Mass an Freiwilligenarbeit hervor. Der Verein mit 132 Mitgliedern ist praktisch unentwegt auf Achse, wobei der Sportbetrieb in den eigenen Reihen leider arg gesunken ist. Die Jahresberichte und Rechnungsablagen fanden aufgrund positiver Ergebnisse durchwegs Zustimmung, sowohl jene des Vereins, der Radsporttage und des Stauseelaufs. Das Tätigkeitsprogramm 2014 ist wieder auf die zwei Höhepunkte anfangs Juni (Rad) und Ende Jahr (Laufsport) ausgerichtet. Die Geselligkeit hat zudem bei den Helferfesten und beim Stamm Ende Monat ihren Platz und sportlich Aktive können sich dem Trainings-Angebot von Walter Keller bei KEWA-Rad anschliessen.

Mit Jubiläumsschwung vorwärts

Das Jahrbuch 2013 des VCG ist namentlich gefüllt mit den 50. Radsporttagen. OK-Präsident René Huber zeigte sich überzeugt, dass der Gippinger Geist bedeutende Kraft geschöpft habe im Rahmen der viertägigen Veranstaltung im Beisein der hohen Berner Gäste Doris Leuthard und Ueli Maurer. Die Jubiläumsschrift, die Projektwoche der Schule Leuggern, der GP mit dem Schweizer Sieg durch Michael Albasini, die Ausweitung des Volkssports und der Familientag seien weitere Höhepunkte gewesen, bilanzierte Huber. Gippingen sei nicht nur ein Leuchtturm in Sachen Sport, sondern auch bezüglich mustergültiger Ehrenamtlichkeit. Vom 12.-15. Juni steht Gippingen wieder im Rampenlicht mit einem breiten Programm und einem international höher eingestuften Profi-GP mit sich abzeichnender Top-Besetzung.

Stauseelauf gut positioniert

Peter Nyffeler informierte als OK-Präsident über das jeweils letzte Jahres-Vorhaben des Clubs. Der 35. Stauseelauf, übrigens nach wie vor der einzige echte Silvesterlauf der Schweiz, sah wieder über 1100 Laufbegeisterte im Alter zwischen drei und 80 Jahren am Start. Mit den Kategorien Walking sind offene Gefässe da, welche auch Gruppen und Plauschsportler wieder vermehrt an den Start locken. Der Stauseelauf, eine Veranstaltung buchstäblich „auf guten Beinen“, zählt weiter zu den AZ-Goldläufen.

Ehrungen gleich in Serie

Der VCG stellte den Entscheid betreffend breiterer Mitgliedschaft beim nationalen Verband im Bewusstsein um die Bedeutung des Schrittes um ein Jahr zurück. Bei den Revisoren löst Jean-Pierre Hämmerli Philipp Hauenstein ab und mit Urs Dietschi stellt sich ein VCG-Mitglied als neues Vorstandsmitglied bei Swiss Cycling zur Verfügung. Dorfwirt Robert Huber, seit 50 Jahren VCG-Mitglied, wurde mit Applaus zum Ehrenmitglied ernannt. Bei 40 Jahren VCG-Zugehörigkeit angelangt sind René Erne, René Gut und Toni Hürzeler. Mit Präsenten ausgezeichnet wurden die OK-Verantwortlichen René Huber und Peter Nyffeler sowie Peter Jacobi und Leo Erne für die Gestaltung der Jubiläumsschrift. Dem Vorstand gehören neben Erich Spuler weiterhin Karl Keller (Vermietungen), Beat Steffen (Aktuar) und Rolf Schindelholz (Finanzen) an.

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