Leserbeitrag
Gemütlicher Nachmittag in Staffelbach

Marcel Siegrist
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Wie jedes Jahr im Herbst hat der Landfrauenverein zu diesem Zusammensein eingeladen. Alle über 60 durften kommen. Das Programm versprach eine angeregte und kurzweilige Unterhaltung. Es wurde niemand enttäuscht. Schon beim schön geschmückten Eingang spürte man die Landfrauen. Auf den Tischen leuchteten uns die schönsten Herbstfarben entgegen. Schon das war ein Aufsteller. Susanne Leu begrüsste uns Anwesende und übergab dann Pfr. Daniel Hintermann das Wort. Er erzählte von seiner Weiterbildung, die er im Sommer machen durfte. Wir bekamen einen Einblick in verschiedene Pfarrherrliche Studien, von denen man als Laie nichts weiss. Die Kernfrage war: Was tut mir gut, wenn es mir nicht gut geht.

Nach seinen Ausführungen war selbst Pfr. Hintermann gespannt auf das Kommende. Ruedi Schweizer aus Wittwil erzählte uns Sagen aus unserem Dorf. Diese wurden vor noch nicht langer Zeit von Priska Hauri ausgegraben und in einem Büchlein gesammelt. Ruedi Schweizer verstand es, diese zu erzählen wie wenn er sie persönlich erlebt hätte. In seinem grünen, sehr speziellen Filzhut und mit dem knorrigen Stock in der Hand zauberte er manches Schmunzeln auf unsere Gesichter. Dabei hat sich auch das Rätsel gelöst, warum im Kanton Luzern Sure geschrieben wird und bei uns im Aargau Suhre. Man hätte noch lange zuhören können.

Doch das Zobig der Landfrauen wartete. Mit Getränken wurden wir schon am Anfang verwöhnt. Jetzt folgte ein mit viel Liebe vorbereitetes Zobig plus Dessert und Kaffee. Dabei wurde ganz entspannt und fröhlich über alles Mögliche Diskutiert. So konnten manche ihren Alltag etwas vergessen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Landfrauen die uns so verwöhnten.

Bleibt noch die Frage: Warum trauen sich viele Senioren und Jungsenioren nicht mitzumachen? Wir würden uns an allen freuen die nächsten Herbst dazu kommen.

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