Leserbeitrag
Erfreuliche Entwicklung des Taumooses

Marcel Siegrist
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Die Organisatoren Ueli Schibli und Paul Vogler durften für den Pflegeeinsatz im Taumoos rund 38 Taumoosfreunde (Mitglieder des Natur- und Vogelschutzvereins, des Feuerwehrvereins, des Pilzvereins, der Jagdgesellschaft sowie weitere Freiwillige)

begrüssen. Darunter befanden sich auch einige, die zum ersten Mal dabei waren.

Das Taumoos entwickelt sich dank des jährlichen Einsatzes der Gruppe derart erfreulich, dass der Pflegebedarf stets abnimmt. Josef Gasser, Naturschutzbeauftragter, erklärte der Gruppe, wo das Riedgras gemäht und herausgetragen werden musste. Bis zur Znünipause arbeiteten alle im Taumoosgebiet. Diejenigen, welche Mitte Juni am Mähkurs teilgenommen hatten, zeigten, was sie gelernt hatten. Danach begab sich eine Gruppe für Pflegearbeiten ins Torfmoos, während die andern mit den Abtransportarbeiten des Schnittgutes im Taumoos und der Entfernung von Neophyten fortfuhren.

Neben dem Arbeiten blieb Zeit, die Geselligkeit zu pflegen und die Naturschönheiten dieser Gebiete, welche Josef Gasser vorstellte, zu bewundern. Wer wusste schon, weshalb der Sonnentau seine Blüte auf hohen Stielen trägt? Damit sorgt er dafür, dass er von Insekten befruchtet wird und diese nicht aus Versehen von ihm gefressen werden. Dafür müssen sie nämlich in Bodennähe sein.

Mit einem feinen Mittagessen bei der Waldhütte wurde allen gedankt. Bis zum nächsten Jahr werden die Organisatoren dem treuen Grillmeister Franz Preuss die nach 18 Jahren abgenützte Grillbürste ersetzen.

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