Leserbeitrag
"En Pirat im Internat" an der Primarschule Lengnau

Drucken
Teilen
Bilder zum Leserbeitrag
3 Bilder
Beim Piratentanz machten alle Kinder mit.
Das Singspiel "Pirat im Internat" war ein voller Erfolg.

Bilder zum Leserbeitrag

Die Klasse USb und Klasse 4b der Primarschule Lengnau führten das Musical „En Pirat im Internat“ nach Andrew Bond vor einem grossen Publikum auf.

Die Aufführung war nur der Schlusspunkt, das Schlussziel von intensiven und arbeitsreichen Wochen der beiden Klassen.

Als die beiden Lehrerinnen Frau Gerhard und Frau Salzmann ihren Klassen erzählten, dass sie alle zusammen in den nächsten Wochen ein Musical zum Thema Piraten einstudieren würden und dass es eine Aufführung in der Turnhalle Dorf geben würde, waren alle Kinder mit grosser Begeisterung dabei.

Die 4b hatte das Thema Piraten bereits früher in der 3. Klasse bearbeitet und die Klasse USb war zusammen mit der ganzen Unterstufe mit diesem spannenden Thema beschäftigt.

Allen Kindern war natürlich bewusst, dass das Piratenleben gefährlich und nicht immer nur lustig ist. Sie wussten auch sehr gut Bescheid, wie die Piraten auf ihrem Schiff organisiert sind und welche Aufgaben sie erfüllen müssen.

Die Schüler durften das Musical selber mitgestalten. Dazu entwarfen sie eigene Texte und lernten diese auch auswendig. Sie mussten alle Piratenlieder auswendig singen können. Sie gestalteten auch die lustigen Werbeplakate für ihre Aufführung. Sie halfen aktiv mit die verschiedenen Kostüme und alle anderen Requisiten zusammenzutragen.

In den unzähligen Proben merkte man, dass die Kinder beider Klassen, trotz Altersunterschied, sehr gut zusammenarbeiten konnten. Mit grosser Selbstverständlichkeit halfen die Grössere den Kleineren oder umgekehrt. Sie nahmen gegenseitig Rücksicht und hatten einen sehr verständnisvollen Umgang miteinander. Sie spornten einander gegenseitig an und gaben sich gute Tipps.

Im Schlusslied verrieten die Schüler dem Publikum den sogenannten Seemannstrick, damit die Aufführung so gut gelingen konnte: Ziehen am selben Strick!!

Im Musical hatten die beiden Piratenkinder James und Lucy hatten am Anfang grosse Mühe sich an die Regeln im Internat zu halten und es gefiel ihnen gar nicht mit den Königskindern. Ja sie schickten ihren Eltern eine Flaschenpost, weil sie lieber wieder aufs Schiff wollten. Aber eine Flaschenpost hat ja bekanntlich lange bis sie ankommt. In der Zwischenzeit lernten die beiden lesen, schreiben und rechnen und vieles mehr und es gefiel ihnen immer besser im Internat. Als Abschluss vor den grossen Ferien und weil alle Kinder so nett und anständig waren, veranstaltete das Internat einen grossen Maskenball zusammen mit allen Eltern. Genau zu diesem Zeitpunkt erschienen aber die Pirateneltern und wollten ihre Kinder sofort zurück. Eltern und die Kinder lösten schlussendlich die Missverständnisse und sie feierten in Frieden ein tolles Fest.

Die Reporter, die durch die Aufführung begleiteten, erzählten den Zuschauern noch, dass die Piratengeschwister James und Lucy später in ihrem Leben als Firma McSäbel Tours Piratenreisen anboten.

Es war eine tolle Leistung der beiden Klassen, bei der sie bewiesen, dass es zum Erfolg führt, wenn der Seemanntrick „all am gliiche, all am gliiche Strick“ angewendet wird.

Esther Schmid, SHP

Aktuelle Nachrichten