Leserbeitrag
Ein Tägi ohne Sport?

Roland Michel
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Die Wettinger lehnten im letzten Herbst den Projektierungskredit für das Sportzentrum Tägi ab. Um die Gründe dazu zu erfahren, führte die Isopublic im Auftrag des Gemeinderates eine Umfrage durch. Sie ergab, dass das Projekt zu gross und zu teuer war. Weiterhin wollen aber die Wettinger Eissport, Wassersport und Hallensport im Tägi betreiben, dies zu einem finanziell vernünftigen Preis.

Wie es aussieht entwickelt sich nun eine unheilige Allianz von Links und Rechts gegen das Tägi. Bereits an der letzten Einwohnerratssitzung votierten diese Kreise gegen das Eis im Tägi und somit gegen den klaren Volkswillen. Nur die bürgerliche Mitte (BDP, CVP & FDP) setzte sich für das Eis ein. Das AZ-Interview mit Einwohnerrat Leo Scherrer vom 13. Februar bestätigt diesen Verdacht. Von Links werden oekologische Gründe gegen künstliches Eis eingesetzt und die Rechte ist gegen jede Art von Hallen. Heisst das, dass wir künftig nur noch bei Minustemperaturen dem Eissport fröhnen dürfen? Wird die nächste Forderung sein, dass wir nur noch im Sommer schwimmen sollen, wenn die Sonne das kühle Limmatwasser aus eigener Kraft aufgewärmt hat?

Das Tägi ist unser Sport und Erholungszentrum und trägt einen wesentlichen Teil für die Fitness und die Erholung von uns allen bei. Dafür darf uns das Tägi etwas kosten!

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