Leserbeitrag
Ein Korb voller Lebensfreude

Reformierte Kirchgemeinde Möhlin

Marcel Siegrist
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„Ein Korb voller Lebensfreude" (Andreas Burckhardt), Unter diesem Motto fand das diesjährige Kirchenwiesenfest der reformierten Kirchgemeinde Möhlin am 29. Mai bei prachtvollstem Wetter statt.

Der Gottesdienst wurde von einem Team von Kindern und Erwachsenen unter der Leitung von Pfarrerin Nadine Hassler-Bütschi gestaltet.
Besinnliche, eindrückliche Texte von Kurt Marti und von Hans Dieter Hüsch wurden gelesen sowie Dias zum Thema „Der Baum und seine Wurzeln", zur Legende „Jakob der Gaukler" und zum Märchen „Tico" wurden gezeigt und kommentiert. All dies bildete den Rahmen des Gottesdienstes, der somit keiner „traditionellen" Predigt bedurfte.
Ebenso gehörten zum Gottesdienst als ganz wesentlicher Bestandteil die drei Lieder in spanischer Sprache „Prende la vela", „Bullerengue" und „Alma llanera", sehr gekonnt vorgetragen durch den Kirchenchor unter der Leitung von Isabel Torres.
Auch das Orgelspiel von Magalena Malec gab dem Gottesdienst den festlichen Rahmen.
Als Besonderheit kam ein wohl den meisten unbekanntes Blasinstrument zum Einsatz, ein „Euphonium", hervorragend gespielt von dem aus Kolumbien stammenden Künstler.
Während einem Teil des Gottesdienstes durften die Kinder im Kirchgemeindesaal aus Papier Vögel basteln, die sie später in die Kirche hereintrugen, Vögel, auch ein Symbol der Freiheit und der Lebensfreude.
Als zusätzlicher wichtiger Punkt war dann die offizielle Begrüssung und Vorstellung der neuen Katechetin, Jolanda Benz, durch Pfarrerin Nadine Hassler Bütschi und die beiden andern Katechetinnen, Yvonne Blattner und Judith Dick, welche ihr zwei symbolträchtige Gaben auf ihren Weg mitgaben: Brot und Salz.
Am Mittag und am Nachmittag gab es dann einen Apéro und ein feines Risotto (in bewährter Tradition von Hans Tschudin zubereitet) mit Grillwürsten und Salat. Auch der Getränkestand des CEVI und der Dessert-Stand des Frauenvereins durften nicht fehlen, und auch das Bazarteam war mit ihrem Verkaufsstand da, genau so wie das „FairMobil" der Weltgruppe Möhlin.
Ein vergnüglicher Wettbewerb mit nicht allzu schwierigen Fragen wurde durchgeführt, und Gross und Klein konnte an einem Boccia-Tournier teilnehmen. Sogar ein richtiger Clown kam, der mit den Kindern einen Schminkstand einrichtete.
Es gab auch die Möglichkeit, den Turm zu besteigen, wo man die grossen Glocken sehen konnte, von denen die älteste und grösste gleich im Baujahr der Kirche von der Bata Schuhfabrik gestiftet worden war.
So verging die Zeit im Nu. Da am Schluss viele Freiwillige beim Verräumen der Tische und Bänke halfen, war auch diese Aufgabe rasch erledigt.
Was bleibt, ist die Erinnerung an ein sehr schönes Kirchenwiesenfest und die Dankbarkeit gegenüber all den vielen fleissigen Menschen, die am Samstag und am Sonntag gearbeitet hatten und so zum Gelingen des Festes beigetragen hatten.

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