Leserbeitrag
Ehemalige Laufenburger Bezirksschüler zu Besuch in Rheinfelden

Drucken
Teilen
Angeregte Gespräche im Fricktaler Museum in Rheinfelden.

Angeregte Gespräche im Fricktaler Museum in Rheinfelden.

Die ehemaligen Laufenburger BezirksschülerInnen (VeLB) trafen sich dieses Jahr in Rheinfelden. Im Mittelpunkt standen der Besuch des Fricktaler Museums in der Altstadt und ein guter Austausch untereinander.

Die ehemaligen Laufenburger BezirksschülerInnen waren die erste Gruppe, die die neue Sonderausstellung „Rheinfelden – anno dazumal und heute“ im Fricktaler Museum besuchen konnten. Denn diese war erst Vorabend mit einer grossen Vernissage eröffnet worden. In der Ausstellung wird die Rheinfelder, und damit Fricktaler Geschichte anhand von Bildern und persönlichen Erinnerungen beleuchtet. Die Besucher können sich selber in die Ausstellung mit einbringen, indem sie Erinnerungen an Rheinfelden aufschreiben. Dass die VeLB-Mitglieder mit Rheinfelden verbunden sind, zeigte sich in der Führung. Ein Mitglied erzählte von ihren Ferien als Kind Im Haus des Rheinfelder Keramikers Arnold Zahner.

Schatzkiste Fricktaler Museum

Kathrin Schöb Rohner, Kuratorin des Fricktaler Museums, und Adrian Dürrwang, Praktikant, führten durch die Sonderausstellung. Linus Hüsser, Historiker, gab der zweiten Gruppe einen Einblick in die Dauerausstellung, in der zahlreiche Exponate mit Laufenburger Bezug zu sehen sind, unter anderem ein Porträt des Rheinsulzer Brückenbauers Blasius Baldischwiler, der die früheren Holzbrücken in Laufenburg (1810) und Rheinfelden (1807) gebaut hatte. Linus Hüsser beleuchtete verschiedenste Aspekte der Rheinfelder Geschichte. Fazit der Mitglieder nach den Führungen: Im Fricktaler Museum gibt es sehr viel Interessantes zu entdecken. Ein Besuch reicht dafür nicht aus.

Von der Vergangenheit in die Moderne

Mittagessen und GV wurden im neueren Teil von Rheinfelden durchgefûhrt, in einem Restaurant beim Kreisel gegenüber der neuen Überbauung Salmenparks, und damit der früheren Cardinal- oder Salmenbrauerei, statt,. Die GV-Teilnehmer unterhielten sich prächtig. Anschliessend leitete Präsident Andy Gottstein den geschäftlichen Teil der GV. Tenorsänger Walter Meier verlas auf gekonnte und amüsante Weise das Protokoll der GV 2015. Zur GV 2018 ist die „VeLB-Info 3“ erschienen, die sich dem Thema „Ehemalige Laufenburger Bezirksschüler in der Politik“. Josef Winter aus Kaisten, ehemaliger Grossrat CVP und langjähriges Mitglied der VeLB, nahm an der GV teil. Am ersten Teil der GV nahm auch SP- Bezirkspräsident Rolf Schmid, der jüngste der porträtierten Politiker, teil.

Johanna Rey geehrt und verabschiedet

Johanna Rey-Meier, die während 14 Jahren den VeLB-Vorstand aktiv und engagiert mitgeprägt hatte, trat leider aus dem Vorstand aus. Präsident Andy Gottstein dankte ihr herzlich für ihr grosses Engagement und erinnerte insbesondere an die wunderschöne mittelalterliche VeLB-Taverne, die am Stadtfest „800 Jahre Laufenburg“ Publikumsmagnet war. Johanna Rey hat sämtliche Ausgaben der „VeLB-Info“ mit hervorragenden Beiträgen bereichert. Bei der Suche nach Personen für Porträts konnte sie auf ein riesiges Beziehungsnetz zurückgreifen und Tipps geben. Immer wieder hat sie den Verein bei Anlässe an der Bezirksschule vertreten. lm Vorstand verblieben sind der Präsident Andy Gottstein, Nadja Burgherr, Prisca Widmer und Cornelia Thürlemann. Die nächste GV wurde auf Frühling 2020 festgelegt. Neumitglieder oder WiedereinsteigerInnen sind herzlich willkommen. Anmeldungen nimmt Präsident Andy Gottstein gerne entgegen. Andy Gottstein, Landstr. 78, 5275 Etzgen, a.go@gmx.ch, Mobile 079 425 16 66.

Text: Cornelia Thürlemann

Aktuelle Nachrichten