Leserbeitrag
Der Samichlaus ist wieder unterwegs in Sarmenstorf

Verena Schmidtke
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4 Bilder
Ein Versli für den Samichlaus
Samichlaus und Schmutzlis
Strahlende Kinder neben dem Samichlaus

Nun ist wieder die Zeit, wo der Samichlaus mit seinen Gaben die Kinder erfreut. Natürlich ist das auch in Sarmenstorf der Fall, dort beginnt diese schöne Zeit mit dem Samichlaus-Auszug in die St. Wendelinskapelle.

Nach dem Auszug aus der St. Wendelinskapelle geht es für den Samichlaus am 5. und 6. Dezember weiter mit den Besuchen bei den Familien im Dorf. „Insgesamt können sich etwa 36 Haushalte über einen Besuch freuen“, berichtete Judith Bütler vom OK. Damit das alles zu schaffen ist, sind insgesamt 13 Chläuse und um die 25 Schmutzli im Einsatz. „Die Vorbereitungen für diesen besonderen Anlass beginnen etwa zwei bis drei Monate vorher“, führte Bütler aus und fügte hinzu: „Wir sind ein eingespieltes und gutes Team.“

Samichlaus-Auszug

Um 17 Uhr am Freitag war es soweit, der Samichlaus kam mit drei Schmutzli aus dem Wald zog feierlich in die Kapelle ein. Aus gut unterrichteten Kreisen war zu hören, dass sich das Eseli mit Heu ein wenig überfuttert hatte und wegen Bauchweh nicht mitkommen konnte.

In der Kapelle erwarteten den Samichlaus bereits viele aufgeregte Kinder, die es sich auf Kissen im Altarraum gemütlich gemacht hatten. Freundlich begrüsste der Chlaus die kleinen Zuhörer, die vor Spannung recht ruhig wurden. Dann liess er sich von einem der Schmutzlis, die sich im Hintergrund aufgestellt hatten, seine Lesebrille geben, und begann die schöne Geschichte vom Regenbogenfisch vorzulesen, dabei versäumte er natürlich nicht, die Bilder dazu zu zeigen. Nach der Geschichte fragte der Samichlaus die Kinder: „Möchtet ihr mir denn auch ein Versli aufsagen?“ Nach anfänglichem Zögern wagten sich einige Mutige nacheinander zum Altar und sagten ihre gelernten Texte auf, worüber sich der Chlaus sehr freute. Anschliessend sangen die Kinder extra für den Samichlaus noch ein Lied, das Katechetin Jolanda Melliger mit ihnen eingeübt hatte. Schliesslich zog der heilige Mann mit seinen drei dunklen Begleitern aus der Kapelle und erwartete die Kleinen draussen mit einem grossen Sack voller Lebkuchen. Da trauten sich dann viele, dem Samichlaus doch noch ein Versli aufzusagen.

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