Leserbeitrag
Der Margarethenstich und die Umwelt

Kurt Häring
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Der Titel über Elisabeth Scheider-Schneiters Pro zum Margarethenstich in der BZ vom 29. August war treffend: Eingeschränkter Blick durch die Windschutzscheibe. Dazu lieferte der SVP Mann Paul Wenger, vermutlich ohne es zu wollen, auch den Beweis. „70 Prozent der Leimentaler benutzen das Auto“. Warum also etwas für die Minderheit tun, die das umweltfreundliche Tram benutzt? Da wären doch damals die 430 Mio. für die ELBA-Umfahrung Allschwil besser angelegt gewesen. Die 7,3 Millionen für den öffentlichen Verkehr sind aber eine „gewaltig teure Zwängerei“. Diese Sichtweise, die alles, was mit Umweltschutz zu tun hat, negiert, ist unverständlich. Die Fachleute sind sich einig, Bondo und der Felssturz am Eiger waren Folgen der von Menschen gemachten Klimaerwärmung.

„Zu Hause muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland“. Darum müssen wir alles unternehmen, um den umweltfreundlichen Verkehr auch im Leimental zu fördern. Und was sind schon 7,3 Millionen gegen das, was der Bondo-Bergsturz kostet und vor allem gegen das, was er an Leid angerichtet hat? Darum kann man zum Margarethenstich-Kredit auch von umweltpolitischer Sicht nur Ja sagen.

Kurt Häring, Sissach

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