Leserbeitrag
2018 steht erneut die Kunst im Mittelpunkt

Peter Schaad
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Einmal mehr will der Verein Museum Attiswil mit einem Kunstweg die Besucher faszinieren und zum Staunen bringen: Vom 27. Mai bis am 28. Oktober 2018 werden auf dem 2,5 km langen Rundgang wetterfeste Werke von 31 Kunstschaffenden stehen. Und wie bereits bei den Kunstwegen Kulturundum (2011), tierischGUT (2013) und KUNSTfluss (2015) stellen zwölf Kunstschaffende kleinere Werke und Bilder im geschützten Raum des Museums aus.

Der Kunstweg „Art IS WO" beginnt beim Museum und führt hinauf zur Panoramastrasse. Beim frei stehenden Gerberhof oberhalb des Dorfes zweigt er nach rechts ab. Entlang von Apfelbäumen spazieren die Besucherinnen und Besucher – mit wunderschöner Sicht aufs Mittelland und die Alpen – in den angenehm kühlen Burchwald. Beim Objekt 18 - mit Sitzbank - fällt der Blick hinunter in Richtung Wiedlisbach. Ab hier führt der Weg – immer noch im Wald – bergab bis zum Sportplatz und anschliessend über den Lindenrain zurück ins Dorf und zum Museum. „Art IS WO" ist während der Ausstellungsdauer jederzeit frei und kostenlos zugänglich. Die Besichtigung der Werke im Museum ist auf die Sonntage (14-17 Uhr) sowie auf Führungen beschränkt. Die Vernissage findet am Sonntag, 27. Mai 2018, um 10 Uhr in der Mehrzweckhalle Attiswil statt.

Von den insgesamt 43 Kunstschaffenden wohnen und arbeiten je 19 in den Kantonen Bern und Solothurn sowie fünf in den Kantonen Aargau, Freiburg, Luzern und Thurgau. Die meisten Ausstellerinnen und Aussteller haben sich bereits an den bisherigen Attiswiler Kunstwegen beteiligt. Ein Objekt wird erneut – gemeinsam mit einer Lehrkraft – von Schülerinnen und Schülern aus Attiswil geschaffen.

Zu einem ersten Gedankenaustausch mit den Veranstaltern fand sich am 7. November die Mehrheit der Ausstellerinnen und Aussteller im Klubhaus des FC Attiswil ein. Nach einem Risotto-Essen informierten seitens des Museumsvereins die Präsidentin Nicole Rebholz und der künstlerische Leiter Josef Schacher (Joschi) über den Kunstweg und die Standorte der einzelnen Objekte. Co-Präsident Jörg Hohl vermittelte einen humorvollen Einblick in die Geschichte des Dorfes. von Peter Schaad

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